Bernie Ecclestone in Sorge

Lasse Ferrari nicht kaputt machen

GP Bahrain 2009 Foto: Daniel Reinhard 27 Bilder

Die Auseinandersetzung zwischen Ferrari und der FIA lässt auch Bernie Ecclestone nicht kalt. Der Formel 1-Boss will nicht zulassen, dass Ferrari im Streit um die Budgetobergrenze "kaputt gemacht" wird.

"Das werde ich nicht geschehen lassen", wurde der britische Rechte-Mitinhaber am Montag (4.5.) von der Londoner Tageszeitung "Times" zitiert. Zuvor war es zu heftigen Wortgefechten via Briefen und Interviews zwischen Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und dem Chef des Internationalen Automobilverbandes FIA, Max Mosley, wegen des Etatlimits für 2010 gekommen.

Warnung vor Mosley

Ecclestone riet: "Man sollte Max niemals in einer Position lassen, in der er eine Debatte oder eine Diskussion starten kann." Mosley, der in einem Zeitungsinterview gesagt hatte, die Formel 1 könne auch ohne Ferrari überleben, sei clever. Gegen den FIA-Chef habe man keine Chance zu gewinnen, urteilte Ecclestone. "Selbst wenn man gewinnt, ist es, als ob Sie im Publikum sitzen und ich das Mikrofon habe. Sie sagen etwas Kluges und ich gebe Ihnen nicht das Mikro - so einfach ist das", meinte Ecclestone.

Der Brite geht davon aus, dass noch eine einvernehmliche Lösung im Fall der von der FIA auf rund 45 Millionen Euro veranschlagten Budgetgrenze gefunden wird. Es gebe Bedenken wegen der Summe und auch wegen des heftig kritisierten Zweiklassen-Systems.

Ecclestone mit Hoffnung auf Einigung

Rennställen, die sich an das Ausgabenlimit halten, werden nicht unbedeutende technische Vorteile gewährt. Es seien keine "monumentalen" Dinge auszuräumen, meinte Ecclestone und zeigte sich sicher, dass auch Ferrari zur Zustimmung einer Obergrenze unter einem einheitlichen Regelsatz bewegt werden kann.

Das Limit könnte demnach angehoben werden. Die "Times" spekulierte mit umgerechnet rund 67,5 Millionen Euro (60 Millionen Pfund). Bis 2012 könnte das gedeckelte Budget, das neue Teams anlocken und die bereits teilnehmenden halten soll, wieder auf 45 Millionen Euro abgesenkt werden. An diesem Mittwoch, vier Tage vor dem Großen Preis von Spanien, wird die Teamvereinigung FOTA über das Thema diskutieren.

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