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Bernie Ecclestone: "Würde auf Verstappen setzen"

Ecclestone analysiert WM-Duell „Würde auf Verstappen setzen“

Bernie Ecclestone würde sein Geld im Titelrennen auf Max Verstappen setzen. Weil Red Bull seiner Meinung nach zur Zeit das bessere Auto hat. Für Lewis Hamilton spricht die Erfahrung. Und damit auch die geringere Fehlerquote.

Bernie Ecclestone verfolgt die Formel 1 heute nur noch am Fernsehschirm. Der frühere Chef der Königsklasse ist ein kritischer Zuschauer. Und meistens hat er ein gutes Gespür dafür, was die Zukunft bringt.

Vor Beginn der zweiten Saisonhälfte drängt sich die Frage auf: Wer wird Weltmeister? "Ich würde mein Geld auf Max setzen. Er macht einen guten Job, und er scheint mir im Moment das bessere Auto zu haben", analysiert der 90-Jährige gegenüber auto motor und sport die aktuelle Situation.

Für Ecclestone sind Max Verstappen und Lewis Hamilton die beiden Königsfiguren im Geschäft. "Max wird Rennen gewinnen, die Lewis nicht gewinnen kann, und umgekehrt. Am Ende kann die Zahl der Fehler entscheiden. Da hat Lewis mehr Erfahrung. Er kennt diese Situation. Das größte Risiko für Max ist, dass ihm mehr Fehler unterlaufen könnten."

Bernie Ecclestone & Lewis Hamilton - Formel 1
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Ecclestone hätte Hamilton für den Silverstone-Crash eine härtere Strafe aufgebrummt.

Härtere Strafe für Hamilton

War es schon ein Fehler von Verstappen, in Silverstone beim Angriff von Hamilton um jeden Preis dagegenzuhalten? Hätte er nicht besser warten und es später versuchen sollen? "In der Theorie ja. In der Praxis ist das schwierig", gibt Ecclestone dem WM-Zweiten Rückendeckung. "Wenn Lewis einmal vorne gewesen wäre, hätte es Max schwer gehabt. Der Mercedes war schneller auf den Geraden. Max hätte sich auf die Strategie und seine Boxencrew verlassen müssen. Doch einen schnelleren Boxenstopp kannst du nicht planen."

Nach Meinung von Ecclestone hat Red Bull bei der Eingabe der Revision einen Fehler gemacht. "Ich hätte es auch probiert, aber nicht die Frage diskutiert, ob Lewis schuld war oder nicht, oder ob er überhaupt die Kurve gekriegt hätte, wenn Max nicht da gewesen wäre. Das spielte überhaupt keine Rolle. Die Sportkommissare hatten Hamilton bereits die Schuld gegeben. Damit war die Frage geklärt. Red Bull hätte sich ausschließlich auf das Strafmaß konzentrieren und eine höhere Strafe fordern sollen."

Am Ende blieb es bei der ursprünglichen Entscheidung. Hamilton hatte bekanntlich eine 10-Sekunden-Strafe kassiert und das Rennen trotzdem gewonnen. Und welche Strafe hätte der Sportkommissar Ecclestone dem Weltmeister gegeben? "20 Sekunden Stop-and-Go."

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