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Bestes Resultat für Renault

Sainz auf in Top 5, Hülk in Mauer

Renault - Red Bull - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 29. April 2018 Foto: Red Bull

Freud und Leid bei Renault. Während man mit Carlos Sainz über Platz 5 und damit das beste Ergebnis seit dem Renault-Comeback jubelte, ging Nico Hülkenberg wegen eines Fahrfehlers leer aus.

02.05.2018 Bianca Leppert

Die Jagd auf Platz 4 in der Konstrukteurs-WM ist beinahe so spannend wie der erbitterte Kampf an der Spitze. Nach dem Rennwochenende in Baku hat Renault nun bis auf einen Punkt auf das viertplatzierte McLaren-Team aufgeschlossen. Eine gute Ausgangsbasis für den Auftakt in die Europa-Saison in zwei Wochen in Barcelona.

Abiteboul sieht Aufwärtstrend bei Renault

Den größten Anteil daran hatte Carlos Sainz. Der Spanier holte Platz 5 hinter den Top-Teams. Es ist das beste Resultat, dass das Werksteam seit der Rückkehr in die Königsklasse vor zwei Jahren einfahren konnte. „Es war crazy da draußen, weil der Grip schwierig zu finden war”, sagte der Spanier, der von Platz 9 ins Rennen ging. Trotzdem kämpfte Sainz gemeinsam mit Nico Hülkenberg mit wilden Manövern gegen die Red Bull, die Batterieprobleme hatten und nicht wie die beiden R.S.18 mit Ultrasoft ausgerüstet waren sondern mit Supersoft. Sainz konnte beide überholen.

Nico Hülkenberg - Renault - Formel 1 - GP Aserbaidschan - 28. April 2018 Hülkenberg betont Konstanz “Wir sind immer in Top-Ten”

In Runde 15 kam der 23-Jährige schließlich in die Box, um auf Soft zu wechseln. Im Gegensatz zu Ferrari, die Kimi Räikkönen schon während der Safety Car-Phase zu Beginn wechseln ließen. Nur Brendon Hartley war im Toro Rosso mit 18 Runden länger auf dem Ultrasoft unterwegs. “Der Soft-Reifen war dann etwas schwieriger für uns und wir mussten um den fünften Platz kämpfen.”

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul sieht trotzdem einen klaren Aufwärtstrend. „Es ist ermutigend, wenn man sich anschaut, wie sich das Feld seit letztem Jahr verändert hat. Die Lücke zu Red Bull und des Renault-Motors zum Rest des Feldes ist der klare Beweis für all den Fortschritt, den wir gemacht haben und jedes Wochenende machen.”

Hülkenberg erlebt Baku Déjà-vu

Nico Hülkenberg blickt momentan wohl lieber nach vorne wie zurück. Der 30-Jährige erlebte ein Déjà-vu auf dem Straßenkurs in Baku. Wie im vergangenen Jahr schmiss er das Auto weg. Dieses Mal in Runde 10. Der Baku Street Circuit und er werden wohl keine Freunde mehr.

“Es ist wild und einfach verrückt, das es so eng hier ist”, sagte Hülk. „Es ging gut los, aber ich habe einfach das Heck ausgangs Kurve 4 verloren. Als ich in die Kurve gefahren bin, haben die Hinterräder blockiert und der Wind war schwierig. Es hat nicht viel gebraucht, mich aus der Bahn zu werfen.”

Vom Chef gab es dafür keine Moralpredigt. “Nico hatte etwas Pech. Aber es war sein einziger Fehler im vergangenen Jahr und wenn es sein einziger Fehler in diesem Jahr bleibt, kann man ihm das verzeihen”, meinte Abiteboul.

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