Bewegung auf dem Motoren-Markt

Marussia fährt 2014 mit Ferrari

Marussia - Formel 1 - GP Monaco - 22. Mai 2013 Foto: ams 40 Bilder

Die Turbo-Motoren werfen ihre Schatten voraus. McLaren wechselt 2015 zu Honda. Toro Rosso wird schon nächstes Jahr mit Renault-Aggregaten fahren. Williams wechselt möglicherweise von Renault zu Mercedes und Marussia von Cosworth zu Ferrari.

Ab 2015 sind wieder vier Automobilhersteller in der Formel 1 vertreten. Zu Ferrari, Mercedes und Renault gesellt sich Honda. Die Japaner kehren 2015 nach sechs Jahren Pause zurück. Manche sagen sogar, dass Honda schon 2014 zurückkehrt. Aber das ist bislang nicht mehr als ein Gerücht.

Im Zuge des Honda-Comebacks verschieben sich auf dem Motorenmarkt einige Partnerschaften. Das stellt die Hersteller vor große Probleme. Jede Information zu viel könnte dem neuen Motorenpartner helfen.

Toro Rosso zu Renault, Marussia zu Ferrari

McLaren steigt 2015 von Mercedes auf Honda um. Niki Lauda fürchtet einen Technologietransfer: "Wir werden McLaren nur die Informationen über unseren Motor geben, die sie unbedingt brauchen."

Toro Rosso wird bereits im nächsten Jahr umsteigen. Von Ferrari zu Renault. Ferrari hat bereits einen neuen Kunden gefunden. Die Italiener werden im nächsten Jahr Marussia beliefern. Bekanntgabe demnächst. Der Wechsel war notwendig, denn Marussias aktueller Partner Cosworth steigt aus.

Auch Williams überlegt einen Umstieg. Das Renault-Paket ist im Augenblick noch rund fünf Millionen Euro teurer als die Antriebseinheit von Mercedes. Williams kann wechseln, weil der Vertrag ausläuft.

Caterham und Lotus zögern

Gleiches gilt für Caterham. Der Motorenvertrag endet mit diesem Jahr. Man hat aber eine Option auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Renault hat bereits die Einbaumaße an seine potenzielle Kundschaft verschickt. Darunter auch Caterham. Allerdings schmeckt dem Rennstall aus Leafield der hohe Preis der französischen Antriebseinheit nicht. Der Fahrerlagerfunk meldet, dass auch hier ein Wechsel nicht ausgeschlossen wird. Lotus-Besitzer Gerard Lopez will ebenfalls alle Optionen prüfen. Darunter auch die Honda-Lösung.

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