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Abstand zur Spitze wird kleiner

Foto: BMW

BMW-Motorsportchef Mario Theissen glaubt nicht, dass sein Team auch bei den nächsten Rennen Ferrari hinter sich lassen kann. "Wir rechnen schon damit, dass Ferrari vor uns steht - zumindest in der ersten Saisonhälfte", sagte er am Donnerstag (20.3.) in Sepang.

Man wisse aber, dass im eigenen Auto noch Potenzial stecke, das noch nicht ausgeschöpft sei. "Wir sind zuversichtlich, dass wir im Laufe der Saison die Lücke schließen können", meinte Theissen zu dem geplanten Angriff auf die beiden Topteams Ferrari und McLaren-Mercedes.

Unerwarteter Erfolg

Beim Auftaktrennen in Australien hatte BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld den zweiten Rang hinter dem souveränen Sieger Lewis Hamilton belegt. Der Pole Robert Kubica - Zweiter der Qualifikation hinter dem englischen Vizeweltmeister im McLaren-Mercedes - war kurz vor Schluss durch einen Unfall ausgeschieden. Insgesamt habe er die guten Resultate so nicht erwartet, sagte Theissen.

Doch wie der Teamchef geht Heidfeld davon aus, dass die wiedererstarkten Ferrari in der "Sauna" von Sepang Dampf machen werden. "Ich bin mir sicher, dass sie nicht die gesamte Saison so schwach sein werden" wie in Melbourne, meinte der Mönchengladbacher, der bis dato 133 Grand-Prix-Rennen absolvierte, aber noch keines gewinnen konnte. Sein derzeitiges Auto sei gut. Er wisse aber nicht, ob der F1.08 gut genug sei, Ferrari und McLaren-Mercedes zu attackieren, sagte Heidfeld. Theissen meinte mit Blick auf das wahre Kräfteverhältnis: "Wir sollten die ersten vier Rennen abwarten, bevor wir ein Bild haben."

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