BMW-Duell

Heidfeld schneller

Foto: BMW

Formel-1-Pilot Nick Heidfeld hat einmal mehr ein Duell mit dem Brasilianer Antonio Pizzonia um das noch freie Cockpit bei BMW-Williams für sich entschieden. Der gebürtige Mönchengladbacher schaffte am Donnerstag (13.1.) bei den Testfahrten im spanischen Jerez in 1:17,039 Minuten die insgesamt viertschnellste Zeit des Tages.

Team-Rivale Pizzonia war als Fünfter bei sonnigem Wetter 0,138 Sekunden langsamer. Sieben weitere Ausscheidungsrennen stehen für die beiden allerdings noch an.

Die Topzeit des Tages fuhr etwas überraschend bei seinem ersten Test in diesem Jahr Ricardo Zonta im Toyota TF104 der vergangenen Saison (1:16,654). Der Brasilianer verwies die zum ersten Mal gemeinsam für McLaren-Mercedes testenden Kimi Räikkönen (Finnland/1:16,789) und Juan-Pablo Montoya (Kolumbien/1:16,896) auf die Plätze zwei und drei. Ralf Schumachers zweiter Teamkollege, Jarno Trulli (Italien), kam erstmals im neuen Toyota-Modell für die am 6. März in Melbourne beginnende WM-Saison auf den 7. Rang (1:18,388).

"Quick-Nick", der mit 143 Runden mit Abstand die meisten des Tages drehte, war erneut schneller als sein Widersacher um das noch vakante Cockpit neben dem an "Nummer 1" gesetzten Australier Mark Webber. "Nick ist ein schneller Mann. Das hat er in der Vergangenheit gezeigt, in allen Rennklassen, in denen er angetreten ist", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Er ist klein, leicht - genau das braucht man in der Formel 1", meinte er über den 1,64 Meter großen Heidfeld.

Mit dem gewonnenen Auftakt-Duell gegen Pizzonia verschaffte sich Heidfeld eine gute Ausgangslage. Entschieden ist jedoch noch nichts. Nach weiteren Tests in Jerez muss sich der 27-Jährige auch noch auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona und in Valencia, wo am 31. Januar auch der neue FW27 präsentiert wird, mit dem Brasilianer messen. Die Entscheidung wird letztlich von Teamchef Frank Williams gefällt.

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