BMW-Sauber

Heidfeld und Kubica bleiben

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BMW-Sauber hat den Spekulationen über einen Ausmusterung von Nick Heidfeld beendet und die Weiterbeschäftigung des Mönchengladbachers für das Jahr 2009 offiziell bestätigt.

So langsam nehmen die Personalplanungen für die kommende Saison Form an. Nachdem schon Ferrari und Williams ihre Cockpit-Besetzungen festgelegt haben, zog nun auch BMW-Sauber am Montag (6.10.) nach. Genau wie bei Williams setzt auch BMW auf Kontinuität beim Fahrerpersonal und bleibt der Kombination Robert Kubica und Nick Heidfeld treu. 

Auch der Job des Testfahrers wurde nicht neu vergeben: Wie bisher soll der Österreicher Christian Klien für die Entwicklungsarbeit außerhalb der Rennwochenende zuständig sein. "Wir haben in Nick und Robert eine starke Fahrerpaarung und in Christian einen erfahrenen Testpiloten. Wir sind überzeugt, dass wir mit ihnen unsere ambitionierten Ziele auch im vierten Jahr erreichen werden", erklärte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen.

Durch dick und dünn

"Ich freue mich sehr über die Bestätigung und das Vertrauen, das das Team in mich setzt", erklärte Heidfeld, der sechs Tage vor dem Großen Preis von Japan in Fuji Zwischenstation in Tokio machte. "Ich habe auch immer gesagt, dass ich beim Team bleiben will, weil wir bisher unsere Ziele gemeinsam erreicht haben und ich wirklich hoffe, dass wir im nächsten Jahr um den Titel kämpfen können". Zuletzt allerdings musste der Routinier, dessen beste Resultate sieben zweite Plätze sind, um seinen Platz im PS-Zirkus zittern. "Es gab in dieser Saison Phasen, in denen weder ich noch das Team zufrieden sein konnten", räumte Heidfeld in Tokio ein. "Aber da sind wir rausgekommen, weil wir zusammen daran gearbeitet haben."

Zuletzt waren immer wieder Spekulationen aufgekommen, Fernando Alonso könnte Heidfeld in der kommenden Saison ersetzen. Diese Gerüchten schob BMW-Sauber mit der offiziellen Fahrerbenennung nun einen Riegel vor. Wo der spanische Ex-Weltmeister in der kommenden Saison im Cockpit sitzen wird, ist allerdings weiter unklar. Die Reihe der Kandidaten hat sich nun auf zwei Teams reduziert: Auch wenn Honda weiterhin mit einem unmoralischen Angebot lockt, sieht es aktuell so aus, als bliebe Alonso seinem alten Rennstall Renault treu.

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