BMW trauert um Ex-Rennleiter Stappert

Foto: BMW

Der Tod des ehemaligen BMW-Rennleiters Dieter Stappert hat im deutschen Formel-1-Team BMW-Sauber Betroffenheit ausgelöst.

"Der Motorsport hat nicht nur einen echten Racer, sondern auch einen sympathischen Menschen verloren", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen am Rande des Großen Preis von China am Sonntag (19.10.). "Dieter hat den Motorsport bei BMW während seiner Zeit als Rennleiter entscheidend geprägt."

Der Österreicher Stappert war 1983 Rennleiter bei den Weiß-Blauen, als Nelson Piquet im Brabham-BMW den ersten WM-Titel mit einem Turbo-Rennauto holte. Am Freitag starb er vier Tage nach seinem 66. Geburtstag an den Folgen eines im Juni erlittenen Herzinfarkts. Dies teilte die Familie auf der Homepage des ehemaligen Formel-1-Journalisten und Fernseh-Kommentatoren mit, der 1985 in den Motorradsport gewechselt war.

Zuletzt war Stappert als Teammanager des 250er-Motorrad-Teams von Yamaha Indonesia tätig. Am Sonntag sollte vor dem MotoGP-Rennen im malaysischen Sepang eine Schweigeminute abgehalten werden. In der Klasse bis 250 ccm hatte Stappert Ralf Waldmann (Ennepetal) zweimal auf dem zweiten WM-Rang im Gesamtklassement geführt.

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