Raft Race - F1 Bootsrennen - GP Kanada 2017 xpb
Raft Race - F1 Bootsrennen - GP Kanada 2017
Raft Race - F1 Bootsrennen - GP Kanada 2017
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Raft Race - F1 Bootsrennen - GP Kanada 2017 48 Bilder

Bootsrennen in Montreal

McLaren gewinnt F1-Regatta

In Montreal hat der Formel 1-Zirkus zum Spaß ein Bootsrennen ausgetragen. Am Ende gewann McLaren die Gaudi-Regatta der Teams. Wir haben die Bilder der feuchten Wettfahrt.

Das sogenannte „Raft Race“ gehörte früher traditionell zu jedem GP Kanada dazu. Doch seit Mitte der Neunziger verzichtete die Königsklasse plötzlich auf die feuchtfröhliche Spaßveranstaltung, bei der die Teams auf selbstgebauten Flößen gegeneinander antraten. Erst nach der Übernahme der neuen F1-Eigentümer traute sich Red Bull mit dem Vorschlag an die F1-Bosse heran, die alte Tradition wieder aufleben zu lassen.

Ferrari, Mercedes und Force India fehlten

Die ließen sich nicht lange bitten und setzten die Veranstaltung auf das Wochenendprogramm von Montreal. Nach dem Qualifying trafen sich die Teams am Ende des olympischen Regatta-Beckens, wo normalerweise Kanuten und Ruderer unterwegs sind. Alle Rennställe machten bei dem Spaß übrigens nicht mit: Ferrari, Mercedes und Force India ließen sich mit dem Hinweis entschuldigen, dass die Veranstaltung zu sehr vom eigentlichen Rennen ablenke.

Die anderen Teams störte das nicht. Sie kamen pünktlich um 18 Uhr zusammen, um sich die vorgegebenen Standard-Utensilien zum Bau der Flöße abzuholen. Die bestanden hauptsächlich aus Holzpaletten und Plastik-Schwimmkörpern. Dazu gab es noch einen Satz Paddel. Die Teams durften ihre Bötchen dazu noch mit eigenem Material verzieren.

Den Vogel schoss dabei das Team von HaasF1 ab. Weil Teamchef Günther Steiner nicht selbst an der Wettfahrt teilnehmen wollte, stellten die Mechaniker einfach ein Pappschild des Bosses im Kapitänsgewand auf ihren schwimmenden Eigenbau. Steiner schaute sich das Geschehen aus sicherer Entfernung vom Ufer aus an.

Ross Brawn und Christian Horner in Action

Es traute such aber auch Einiges an Fahrerlager-Prominenz aufs Wasser: Ross Brawn steuerte das Boot der Formel 1-Rechteinhaber. Wie durch ein Wunder fiel der ehemalige Mercedes-Teamboss dabei nicht ins kühle Nass. Anders erging es Red Bull-Teamchef Christian Horner, der auf seinem Teamfloß das Kommando übernahm und dabei mehrfach baden ging. „Kalt ist das Wasser nicht, aber es müffelt ziemlich“, rümpfte der Brite die Nase.

Auch wenn es nicht ums Gewinnen sondern um den Spaß ging, sei der Sieger an dieser Stelle nicht verschwiegen. Das Team von McLaren kam mit mehreren Bootslängen Vorsprung klar als Erstes ins Ziel. Teamchef Eric Boulliert witzelte: „Fernando (Alonso) hat ja gesagt, dass er bei uns für 2018 verlängert, wenn wir bis zur Sommerpause noch ein Rennen gewinnen. Das wäre damit geschafft.“

In der Galerie zeigen wir Ihnen die ihren Szenen der verrückten Formel 1-Regatta.

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Im Kanada-Qualifying ging es ordentlich zur Sache.

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