Brawn

Gespräche mit Ferrari

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Eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Ferrari-"Superhirns" Ross Brawn zu dem italienischen Formel-1-Rennstall im nächsten Jahr ist derzeit noch völlig offen.

"Was Ross betrifft, hatten wir einige Gespräche und wir werden weitere haben", bestätigte Ferrari-Direktor Jean Todt nach dem Ferrari-Doppelerfolg in Istanbul. Es seien aber weder von der einen noch von der anderen Seite Entscheidungen getroffen worden.

Freundschaftliche Verhandlungen

"Wir diskutieren lediglich seine und unsere Optionen", meinte der Franzose: "Vielleicht finden wir einen gemeinsamen Punkt, vielleicht auch nicht." Die Beziehung zwischen Ferrari und Brawn werde immer eine freundschaftliche bleiben, erklärte Todt. "Er hat eine ungeheure Arbeit für Ferrari geleistet, und Ferrari hat ihm viel gegeben."

Brawn hat sich in diesem Jahr eine Auszeit genommen. Der Brite war maßgeblich an den Erfolgen von Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Ferrari beteiligt. Zusammen hatten sie fünf Mal den Fahrer- und sechs Mal den Konstrukteurstitel gewonnen. Brawn machte bereits deutlich, dass er in anderer Funktion denn als Technischer Direktor wie zuletzt arbeiten wolle.

Todt bleibt im Team

Todts eigener Posten wird wohl 2008 im Formel-1-Team aus Maranello nicht frei werden. "Ich bin noch nicht soweit", sagte er zu einem möglichen Rückzug. "Ich fühle mich noch immer sehr motiviert, mit derselben Ängstlichkeit vor jedem Rennen und derselben Freude, wenn wir gewinnen", sagte er.

Und Grund zur Freude hatte er am Sonntag reichlich. Seine beiden Fahrer, Felipe Massa und Kimi Räikkönen, machten mit ihrem Doppelerfolg die WM fünf Rennen vor Schluss wieder zu einem Vierkampf mit den beiden McLaren-Mercedes-Männern Lewis Hamilton und Fernando Alonso. Er hoffe, dass er noch ein paar Jahre weitermachen könne, erklärte Todt.

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