Brawn

Keine Ausreden mehr

Foto: Honda F1 84 Bilder

Der frühere Ferrari-Technikchef Ross Brawn will das Formel-1-Team Honda stark machen. "Es gibt keine Budget-Beschränkungen, lediglich den Willen, das zu tun, was erforderlich ist. Nun liegt es an uns, auf die Sieger-Straße zu fahren", sagte Brawn am Dienstag (13.11.).

Der überraschende Wechsel des Briten an die Spitze des Honda-Rennstalls wurde in Italien gar nicht überrascht zur Kenntnis genommen. "Ross war sich sicher, dass ihn Ferrari in einer höheren Position, als er sie vorher innehatte, zurücknehmen würde, wenn er seine Auszeit beenden würde. Aber so war es nicht", schrieb die "La Gazzetta dello Sport" am Dienstag.

Button als Hamilton-Konkurrent?

In Großbritannien wird die Verpflichtung von Brawn als Stärkung für Jenson Button gewertet. Der "spektakuläre Coup" ("Daily Telegraph") könne dafür sorgen, dass "Jenson Buttons Alptraum bei Honda zu Ende geht", schrieb die Tageszeitung "The Times". Die Boulevardzeitung "The Mirror" interpretierte Aussagen von Grand-Prix-"Königsmacher" Brawn während seiner Präsentation bei Honda als Kampfansage an den britischen Formel-1-Vizeweltmeister Lewis Hamilton: "Bald wird ein neuer Brite zu fürchten sein ...Jenson Button."

Die britischen Medien strichen insbesondere Brawns Leistungen als "Mastermind" der sportlichen Karriere von Michael Schumacher zunächst bei Benetton und dann bei Ferrari heraus, wo Brawn zuletzt ein Jahr Auszeit genommen hatte. Der "Guardian" wies allerdings darauf hin, welche Mammutaufgabe Brawn bei dem japanisch-britischen Rennstall erwartet: "Honda schloss die Saison an achter Stelle der Konstrukteursweltmeisterschaft ab, mit sechs Punkten - 198 weniger als Ferrari."

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