Briatore stänkert gegen McLaren

Foto: Daniel Reinhard

Da liegen die Silbernen nach mauen Testfahrten wegen schlapper Motoren ohnehin schon am Boden, da tritt Renault-Teamchef Flavio Briatore auch noch mit Elan auf ihnen herum.

Flavio Briatore ist nicht mehr allzu lange in der Formel 1, also braucht er sich auch keine neuen Freunde mehr zu machen. Da pflegt der schillernde Renault-Teamchef lieber alte Feindschaften. Jüngestes Opfer ist wieder einmal Lieblingskontrahent Ron Dennis.

Zum Thema Alonso-Wechesl zu McLaren-Mercedes ätzt Briatore: "Ron braucht gute News. Auf der Strecke kriegt er sie nicht, also produziert er sie außerhalb. McLaren hat seit 1999 keinen WM-Titel mehr gewonnen. Wir verkaufen Resultate, Ron lieber eine rosige Zukunft."

Flavio Briatore: "Dennis schlagen!"

Zudem wirft er dem Gegner mangelnde Effizienz vor: "Renault hat die Weltmeisterschaft mit einem Minimum an Geld gewonnen, andere geben das Dreifache aus, um zu verlieren." Briatore gesteht auch, dass die Person Ron Dennis ein wichtiger Grund für ihn ist, in der Formel 1 zu bleiben: "Wenn es nur ein Geschäft wäre, wäre ich nicht schon so lange dabei. Wissen Sie, was meiner Leidenschaft Nahrung gibt? Leute wie Ron Dennis auf der Rennstrecke zu schlagen."

Warum der Renault-Teamchef den Technik-Wahn der Formel 1 für Unsinn hält, warum er nichts auf Giancarlo Fisichella kommen lässt und wieso das Red Bull-Team seinen Sympathie-Bonus verspielt, erklärt Flavio Briatore im Interview im neuen Formel 1 Spezial von auto motor und sport, ab 10. Februar im Handel.

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