Mercedes & BMW

Weiter Hoffnung auf Einheitsreglement

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Die Sportchefs von BMW und Mercedes hoffen, dass beim Reglement für die kommende Saison noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. "Jetzt ist die Zeit, konstruktiv miteinander zu reden", sagte Norbert Haug.

Der FIA-Vorschlag, dass nur noch die Siege bei der Ermittlung des Weltmeisters zählen, liegt dem Mercedes-Sportchef genauso schwer im Magen wie die geplante zweigleisige Budgetregelung. Haug forderte nun zu einem konstruktiven Dialog aller Beteiligten auf, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen: "Warum sollte eine Seite alles besser wissen als die andere? Wir haben viele kluge Köpfe in der Formel 1. Da sollte man sich des ganzen Potenzials bedienen."

Haug machte aber auch klar, dass es sich beim Geschäft Formel 1 nicht um eine "Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung" handelt. Trotzdem ist der Motorenmann zuversichtlich, dass das vergangene Woche von der FIA vorgestellte Konzept nicht endgültig ist und es doch noch ein einheitliches Reglement für alle Teams geben wird. "Ich glaube nicht, dass man etwas verändern muss, wenn man eine gute Formel 1 hat - und ich glaube, wir haben derzeit eine sehr gute Formel 1."

FOTA muss mit einer Stimme sprechen

Auch BMW-Sportchef Mario Theissen macht noch einmal Druck auf den Automobil-Weltverband FIA. Der BMW-Mann befürchtet, dass die Bühne Formel 1 durch das neue Reglement an Attraktivität verlieren könnte: "Es muss nur mit den Zielen in Einklang zu bringen sein, deretwegen ein Team oder eine Firma in der Formel 1 ist. Wenn das nicht mehr gegeben ist, dann nützt auch ein niedriges Budget nicht."

Zunächst will sich aber die Teamvereinigung FOTA bei einem Meeting in London am Mittwoch (6.5.) auf eine gemeinsame Haltung verständigen. Theissen fordert, dass die FOTA im Dialog mit Max Mosley mit einer Stimme spricht: Ziel des Treffens in der englischen Hauptstadt sei es deshalb, sich abzustimmen und zu sagen, "das ist unsere Meinung und unsere Linie", so Theissen.

Keine Gedanken an Ausstieg

Von einem baldigen Ausstieg aus der Königsklasse wollte aber keiner der Sportchefs reden. "Bei uns gibt es kein Ausstiegsszenario", erklärte Haug wiederholt. Mercedes sei mittlerweile 17 Jahre ununterbrochen in der Formel 1 aktiv. "Ich kann aber jetzt natürlich nicht versprechen, dass noch einmal 17 Jahre dazu kommen. Wir können die Formel 1 ja nicht für immer und ewig bestätigen." Wenn die Plattform stimme, dann gebe es aber keinen Grund darüber nachzudenken. "Es müssen die Rahmenbedingungen stimmen", so Haug.

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