Buhlen um Jordan

Foto: Wolfgang Wilhelm

Geht Jordan-Besitzer Alexander Shnaider das Geld aus? Rechnungen bleiben unbezahlt, zahlreiche Mitarbeiter verlassen das Team. Ein weiterer Russe will das Team kaufen. Sein Berater ist ein gewisser Eddie Irvine.

Eddie Irvine, 146-facher GP-Teilnehmer von 1993 bis 2002, scheint den Vorruhestand satt zu haben. Der 39-jährige Ire arbeitet an seinem Formel 1-Comeback - als Teamchef. Irvine ist mit einem russischen Geschäftsmann befreundet, der Interesse am Kauf des Jordan-Teams hat.

Zunächst ging es lediglich um Sponsoring. Doch die Summe, die das Team von Alex Shnaider aufrief, war so hoch, dass der Investor im Gegenzug die Mehrheit der Teamanteile (51 Prozent) verlangte. Doch Shnaider will bisher nicht verkaufen.

40 Kündigungen

Was der Exilrusse mit Wohnsitz in Kanada nun wirklich will, ist völlig unklar. Offenbar ist der Geldfluss nach Silverstone ins Stocken geraten. Zulieferer warten auf das Begleichen von Rechnungen, ein Formel 1-Teamchef lästerte jüngst: "Shnaider ist der einzige Milliardär ohne Geld."

Der vom Stahl- und Baumagnaten Shnaider als Teamchef eingesetzte Ungar Collin Kolles ist für einige Teammitglieder ein Stein des Anstoßes. Bereits 40 Jordan-Mitarbeiter haben den Rennstall in den letzten Monaten verlassen. Die Mannschaftsstärke bewegt sich nun auf dem Niveau von Dauer-Schlusslicht Minardi.

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