Button im Glück

1,6 Sekunden entschieden über Pole Position

Jenson Button Foto: dpa 20 Bilder

Es war eine der knappsten Entscheidungen in einem Abschlusstraining. Jenson Button kreuzte den Zielstrich vor seiner entscheidenden Qualifikationsrunde nur 1,6 Sekunden bevor die Zielflagge geschwenkt wurde.

Das war knapp: Jenson Button fuhr mit Riesenglück auf die Pole Position. Nur 1,6 Sekunden vor dem Ende des Abschlusstrainings kreuzte er den Zielstrich, um mit der Runde zu beginnen, die ihn zum sechsten mal in seiner Karriere auf die Pole Position bringen sollte.

Selbst der sonst so ruhige Teamchef Ross Brawn kam ins Schwitzen: "Das war extrem knapp. Wir hatten uns etwas im Timing vertan. Jenson war mit seinem ersten Versuch früher fertig als geplant. Wir wollten ihn spät zum zweiten Versuch rausschicken, deshalb mussten wir den Motor abstellen. Die lange Wartezeit hätte dem Motor sonst nicht gutgetan. So sind wir schon auf der letzten Rille von den Boxen losgefahren."

Button durch Kubica irritiert

Dann kam Robert Kubica ins Spiel. Der BMW-Pilot tauchte in Buttons Rückspiegel auf, und weil der Engländer zunächst glaubte, dass Kubica auf einer gezeiteten Runde sei, ließ er ihn überholen.

"Als mein Renningenieur Andrew Shovlin mir sagte, dass Kubica seine schnelle Runde bereits absolviert hat, konnte ich nur noch eines tun: Den Abstand zu Kubica vergrößern, um dann selbst eine freie Runde zu haben. Ich wusste aber, dass ich im letzten Sektor nur vier Sekunden langsamer als in einer Qualifikationsrunde fahren durfte, um noch vor der Zielflagge Start und Ziel zu passieren. Gleichzeitig aber brauchte ich Abstand. So wurde es echt eng für mich."

Glanzleistung von Button

Dass Button dann trotzdem noch die Bestzeit von Sebastian Vettel unterbot, war eine Glanzleistung. "Wir hätten nicht mit so einer Runde von Jenson gerechnet", gab Brawn zu. "Jenson hatte das ganze Wochenende Probleme mit der Balance und war immer langsamer als Barrichello. Aber er hat uns in dieser Saison nicht zum ersten Mal überrascht."

Button schrieb die Pole Position auch einer Setup-Änderung in letzter Minute zu. "Ich habe den Frontflügel verstellt, um dem Heckflügel eine bessere Anströmung zu geben. Damit war das Heck etwas stabiler, was meinem Fahrstil entgegenkommt. Ich mag es nicht, wenn das Auto am Kurveneingang übersteuert."

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