Button mit klarer Bestzeit

"Die Rundenzeit zählt nicht"

Jenson Button, McLaren, Formel 1-Test, Jerez, 5.2.2013 Foto: xpb 169 Bilder

Jenson Buttons Testtag begann schlecht und endete gut. In seiner vierten Runde strandete sein McLaren mit defekter Benzinpumpe. Nach fünf Stunden Pause zeigte der neue McLaren der Konkurrenz die Zähne. Button stellte eine überlegene Bestzeit auf, spielte das aber herunter. "Die Rundenzeit sagt gar nichts. Wir müssen noch viel am Auto arbeiten."

Jenson Button war der erste Fahrer, der eine rote Flagge auslöste. Und er war am Ende des Tages auch der erste Fahrer auf der Zeitentabelle. Zwischen dem Defekt an der Benzinpumpe und seiner Bestzeit lag ein halber Testtag. Button musste sich fünf Stunden in Geduld üben, bis der Schaden repariert war.

Insgesamt legte der Engländer nur 37 Runden zurück. Darunter aber auch die schnellste des Tages, und das auch noch auf harten Reifen. Mit 1.18,861 Minuten lag Button 0,848 Sekunden vor dem zweitplatzierten Red Bull von Mark Webber.

Was ist Buttons Bestzeit wert?

Die Konkurrenz beurteilte die Bestzeit unterschiedlich. "Die Zeit hätte ich nicht fahren können", gab Felipe Massa zu. Romain Grosjean dagegen meinte: "Die Zeit macht uns keine Angst." Nico Hülkenberg applaudierte: "Die Zeit ist schon stark." Mark Webber fügte an: "Eine 1:18er Zeit in Jerez - das ist schon ganz brauchbar."

Button selbst hielt den Ball flach: "Die Zeit hat mich selbst überrascht, aber sie bedeutet nichts. Am ersten Testtag sind die Leute immer mit unterschiedlichen Spritladungen unterwegs." McLaren ist kein Team, das bei Testfahrten Showzeiten fährt. "Wir haben den Nachmittag mit Aerodynamik-Arbeit verbracht, sind unterschiedliche Bodenfreiheiten und Anstellungen gefahren. Es waren keine Dauerläufe, aber auch keine Qualifikationsversuche", verrät Button.

Neuer McLaren noch nicht so gut wie der alte

Dann machte Button eine Aussage, die die Konkurrenz nachdenklich stimmen sollte. "Der alte MP4-27 war ein sehr gutes Rennauto. Mit unserem neuen Fahrzeug sind wir noch nicht dort angelangt. Aber das war beim ersten Test auch nicht zu erwarten. Das Ziel ist es, über 19 Rennen gleich stark zu sein. Deshalb musste ein großer Einschnitt her, der uns bei der Weiterentwicklung mehr Freiheiten gibt. Wir haben ein neues Aufhängungskonzept und eine andere Aerodynamik-Balance. Es passt noch nicht alles, ist aber lösbar. Ich würde sagen. Es war ein guter Startpunkt, aber es gibt noch viel zu tun."

Am Mittwoch hat Jenson Button Pause. "Es wird mir schwer fallen, Sergio über die Schultern zu schauen. Nach einem Testtag mit so wenig Runden willst du am nächsten Tag gleich wieder im Auto sitzen." Button wird den Mittwoch in der McLaren-Box verbringen und den Funkverkehr von Sergio Perez abhören. "Ich will wissen, wie Sergio das Auto erklärt. Es ist wichtig für mich zu wissen, was er im Auto fühlt. Je besser ich ihn kennenlerne, umso schneller bringen wir das Auto voran."

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