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Motoren-Strafe in Monaco

Button muss 15 Startplätze zurück

Der GP Monaco begann vielversprechend für Teilzeitarbeiter Jenson Button. Doch nach Platz 12 am Donnerstag kam zwei Tage später die schlechte Nachricht. Button muss für den fünften Turbolader und MGU-H 15 Startplätze zurück.

Fernando Alonso kann sich in Indianapolis gelassen zurücklehnen. Endlich mal kein Wochenende, bei dem er sich mit unzuverlässigen Honda-Motoren herumärgern muss. Dafür erwischt es jetzt seinen Monaco-Ersatzmann. Jenson Button muss am Sonntag 15 Startplätze zurück. Honda wechselt wieder mal den Turbolader und die MGU-H.

Button übernimmt bei seinem einmaligen Einsatz das Erbe von Fernando Alonso. Und in dem McLaren-Honda mit der Startnummer 14 kamen in den ersten vier Rennen 3 Verbrennungsmotoren, 4 Turbolader, 4 MGU-H, 3 MGU-K, eine Batterie und eine Leistungselektronik zum Einsatz. Mit dem fünften Turbolader und der fünften MGU-H überschreitet Button das Kontingent.

Boullier: „Es war ein unerwartetes Problem“

Die Honda-Techniker haben nach dem Donnerstagstraining Schäden in den beiden Antriebskomponenten entdeckt. Jenson Button war bei seinem Comeback auf den vielversprechenden 12. Platz gefahren. Bei McLaren rechnete man sogar mit einer Chance, dass wenigstens einer der beiden Fahrer ins Q3 aufsteigen könnten. Mit einer Strafversetzung von 15 Plätzen droht dem Monaco-Sieger von 2009 nun ein Platz in der letzten Startreihe.

Natürlich wurden sofort Gerüchte laut, Honda habe freiwillig die Komponenten gewechselt, um Fernando Alonso dieses Schicksal beim GP Kanada zu ersparen. Dafür spricht, dass Honda den für Montreal geplanten Einsatz der Ausbaustufe auf unbestimmte Zeit verschieben muss.

Bei den Prüfstandsläufen ergaben sich unvorhergesehene Probleme. Somit werden Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne in Kanada mit der ersten Motorenversion fahren. Der Wechsel des Verbrennungsmotors hätte Alonso nicht tangiert. Da ist er mit drei Einheiten noch auf der sicheren Seite.

Teamchef Eric Boullier widerspricht: „Das war so nicht geplant. Die Strafe wirft uns weit zurück. Jetzt müssen beide Fahrer in der Startaufstellung zurück.“ Stoffel Vandoorne verliert drei Positionen, weil ihm die Sportkommissare beim GP Spanien die Schuld für die Kollision mit Felipe Massa gaben.

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