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Carlos Sainz zieht Bilanz

„Mein bestes Rennen war China“

Carlos Sainz - GP Abu Dhabi 2017 Foto: xpb 42 Bilder

Carlos Sainz ist mit seiner dritten F1-Saison zufrieden. Der Spanier landete mit 54 Punkten auf Platz 9 in der Fahrerwertung, und er fuhr für zwei Teams. Sainz sieht in Renault die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.

07.12.2017 Michael Schmidt

Statistisch war es ein gutes Jahr für Carlos Sainz. Der Spanier landete zum ersten Mal in den Top Ten der Fahrerwertung, und er erzielte so viele Punkte wie noch nie. In 10 der 20 Rennen lieferte der Sohn von Rallye-Weltmeister Carlos Sainz ein zählbares Resultat ab. Und das auch noch auf zwei Autos. 48 Punkte für Toro Rosso, 6 Zähler für seine neue Heimat Renault.

„Unter dem Strich kann ich sehr zufrieden sein. Wenn mir einer im März erzählt hätte, dass ich so viele Punkte hole und schon vier Rennen für das Team fahren konnte, für das ich 2018 fahren wollte, wäre ich happy gewesen“, zieht Sainz junior Bilanz.

Unglückliches Saisonende für Sainz

Sainz hofft, dass Renault zum Sprungbrett seiner Karriere wird. So wie Red Bull für Max Verstappen. Der 7. Platz beim Renault-Debüt in Austin war ein Paukenschlag. Doch dann kam der ehemalige Toro Rosso-Fahrer in der Wirklichkeit an. Ausfall in Mexiko wegen eines Problems mit der Lenkung, Ausfall in Abu Dhabi wegen einer verlorenen Radmutter.

Dazwischen ein 11. Platz in Brasilien, als Renault wegen Angst vor Motorschäden die Power runterdrehen musste. Und zuletzt drei Mal geschlagen von Nico Hülkenberg, den die Ankunft von Sainz neu beflügelt hat. Seine Trainingsrunden in Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi waren an der Grenze zur Perfektion.

Carlos Sainz - Toro Rosso - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017 Foto: sutton-images.com
In Monaco war Sainz rundum zufrieden mit sich und seinem Auto.

Rückblickend greift Sainz drei Ereignisse dieser für ihn so turbulenten Saison heraus. „Mein Highlight war Monaco. Da hatte ich zum ersten Mal ein perfektes Wochenende, vom ersten Training bis zum Rennen. Wenn ich isoliert auf den Sonntag schaue, dann war der GP China mein bestes Rennen. Da konnte ich zeitweise mit den Spitzenleuten mithalten.“

„Der Speed war so gut, dass ich weit vor dem Mittelfeld ins Ziel gekommen bin. Da habe ich mehr aus dem Auto rausgeholt, als es eigentlich hergab. Meine schönste Erinnerung war natürlich Singapur. Zuerst die Verkündung, dass ich ein Renault-Fahrer sein werde, dann der vierte Platz.“

Sainz geht mehr Risiko

Die Erkenntnis des Jahres 2017 ist, dass er gelernt habe, aggressiver zu fahren, um Punkte zu sammeln. „Deshalb gab es auch den einen oder anderen Ausfall. Aber ich habe für mich einen guten Schritt vorwärts gemacht. Dort, wo es möglich war, Punkte zu holen, habe ich sie geholt.“

Teamchef Cyril Abiteboul lobt: „Carlos kam mit unglaublich viel Energie und Motivation zu uns. Er hat uns von seiner Erfahrung mit Toro Rosso auch einige gute Hinweise und Anregungen geben können, die uns weiterhelfen werden. Wir sind froh, dass wir ihn an Bord geholt haben“

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