Sainz will nicht auf Marko hören

Volle Attacke auf Red Bull

Carlos Sainz - GP Monaco 2017 Foto: sutton-images.com 93 Bilder

Carlos Sainz zeigte sich nach dem tollen sechsten Platz im Qualifying von Monaco gut gelaunt. Im Rennen will der Spanier noch eins draufsetzen. Doch woher kommt die plötzliche Stärke bei Toro Rosso?

Toro Rosso war die Überraschung vom Donnerstagstraining. Mit deutlichem Vorsprung hatte sich das kleine Schwesterteam von Red Bull an die Spitze des Mittelfelds gesetzt. Es schien sogar, als können Carlos Sainz und Daniil Kvyat sogar das A-Team angreifen. Doch insgeheim befürchteten viele im Team bereits, dass man am Samstag wieder zurückfällt.

Konkurrenz holt auf Toro Rosso auf

„Normalerweise klappt es bei uns nicht, eine gute Pace zu halten“, erklärte Carlos Sainz nach dem Qualifying. Und auch in Monaco geriet Toro Rosso unter Druck. „Wir haben unsere Form zwar gehalten, aber die anderen konnten sich stark verbessern. Deshalb ist es deutlich enger geworden als gedacht. Ich konnte im Q1 und im Q2 kaum in die Top Ten vorstoßen. Da sind wir schon etwas nervös geworden. Wir mussten schon früh ans Limit gehen. Das mag ich eigentlich nicht so gerne, vor allem hier in Monaco. Ich steigere lieber langsam mein Tempo .Aber dann konnten wir im Q3 das alte Kräfteverhältnis wieder herstellen.“

Während Daniil Kvyat bei der FIA-Waage viel Zeit verlor und dann durch gelbe Flaggen auf Platz 11 im Q2 strandete, konnte Sainz das wahre Potenzial des Toro Rosso STR12 zeigen. „Im Q3 konnte ich die beste Runde des Wochenendes drehen. Ich habe wirklich 100 Prozent reingelegt und es hat perfekt gepasst. Das hat richtig Spaß gemacht. Ich habe fast in jeder Kurve die Bande gestreift. Man hält die ganze Runde über den Atem an. Wenn man dann über die Ziellinie fährt, ist es ein unglaubliches Gefühl, das man nur schwer beschreiben kann“, strahlte der Madrilene anschließend.

Angriff auf Daniel Ricciardo

Startplatz 6 ist die beste Ausgangslage der gesamten Saison. Und Daniel Ricciardo im Red Bull war vor Sainz auf Position 5 auch nicht weit entfernt. Im Duell der Startreihe 3 will Sainz am Sonntag angreifen. „Ich weiß nicht, was mir Helmut Marko sagen wird. Aber ich attackiere immer. Es ist das Schlimmste mit dem Gedanken in ein Rennen zu gehen, die Platzierung zu verteidigen“, zeigte sich der Youngster selbstbewusst.

Sainz weiß aber auch, dass in Monaco viel passieren kann, selbst wenn Überholen fast unmöglich ist. „Mal abwarten, wie der Start läuft. Dann kommt es auf die Strategie an. Da müssen wir auf die Autos aus dem Mittelfeld aufpassen. Die könnten ein paar verrückte Sachen probieren. Da müssen wir aufmerksam bleiben.“

Balance und Gefühl im Auto passt

Doch woher kam die plötzliche Leistungssteigerung? In Barcelona fuhren beide Toro Rosso-Piloten noch außerhalb der Top Ten los. „Natürlich haben wir das Setup etwas an Monaco angepasst. Aber das Auto hat sich im Vergleich zu Barcelona nicht verändert“, verrät Sainz.

„Uns hat hier natürlich geholfen, dass es hier nicht so viele Geraden gibt. Das Auto zeigt einen guten mechanischen Grip. Die Stabilität auf der Bremse und die Traktion gehören zu unseren Stärken. Und die Balance passt meistens. Es macht wirklich Spaß dieses Auto zu fahren. Leider hat man das bisher nicht immer auch auf der Uhr gesehen. Hier hat das Vertrauen ins Auto seit dem ersten Training gestimmt. Und das macht in Monaco einen Großteil der Leistung aus.“

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