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Carlos Sainz - Formel 1 - 2014
Carlos Sainz - Formel BMW - 2010
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Carlos Sainz Jr. 2019 bei McLaren

Ersatzmann für Alonso gefunden

McLaren hat Ersatz für Fernando Alonso gefunden. Carlos Sainz wird von Renault zum britischen Traditionsteam wechseln. Damit scheint auch die Frage geklärt, wer Daniel Ricciardo bei Red Bull beerben wird.

Der Wechsel von Carlos Sainz zu McLaren ist keine Überraschung. Nachdem Daniel Ricciardo dem Spanier kurz vor der Sommerpause das Renault-Cockpit weggeschnappt hatte, blieb als Alternative nur eine Rückkehr in die Red-Bull-Familie übrig. Doch Sainz entschied sich lieber dafür, Fernando Alonso bei McLaren zu beerben, wie der Rennstall am Donnerstag (16.8.2018) offiziell bekanntgab.

Nach Angaben seines neuen Arbeitgebers hat der Madrilene einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben. Zur Verpflichtung seines Landsmanns hat sicher auch Alonso einen Teil beigetragen. Die beiden Spanier sind schon seit Jahren freundschaftlich verbunden. Wie Sainz immer wieder betont, wäre sein Weg in die Königsklasse ohne die Hilfe des zweifachen Weltmeisters deutlich schwieriger gewesen.

Sainz beerbt „McLaren-Held“ Alonso

Carlos Sainz - Renault - F1 - 2018
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Aus der Freundschaft macht Sainz kein Geheimnis: „Ich bin schon so lange ich denken kann ein McLaren-Fan. Es ist ein großer Name im Rennsport, der jede Menge Tradition vorweisen kann. Und unter den zahlreichen Piloten, die über all die Jahre für McLaren gefahren sind, befinden sich so viele Formel-1-Helden. Und natürlich ist Fernando auch einer von ihnen.“

Nachdem Sainz schon bei Renault in die Fußstapfen von Alonso getreten war, folgt der 23-Jährige seinem Idol nun also auch bei seiner nächsten Formel-1-Station. „Es ist etwas ganz Besonderes für mich, dass ich als Teil der nächsten spanischen Rennfahrer-Generation nun seinen Platz hinter dem McLaren-Lenkrad einnehmen kann.“

Mit Sainz zurück an die F1-Spitze

Auch McLaren-Boss Zak Brown freute sich über die Verpflichtung: „Wir haben seine Leistungen schon seit geraumer Zeit analysiert und schätzen ihn in der Riege der jungen Formel-1-Talente sehr hoch ein. Er ist die perfekte Mischung aus Jugend und Erfahrung. Und es ist kein Geheimnis, dass er ein großer Fan von Fernando ist. Da ist es nur passend, dass er als Spanier mit einem großen Namen in dessen Fußstapfen tritt.“

Trotz der sportlichen Talfahrt von McLaren in den vergangenen Jahren sieht Sainz den Wechsel vom Renault-Werksteam nicht als Abstieg: „Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Erfüllung meines Kindheitstraums bedanken. Dieses Team hat einen langfristigen Plan für die Zukunft. Und ich freue mich schon darauf, auf dieser Reise zurück zum Erfolg eine wichtige Rolle spielen zu dürfen.“

Gasly-Wechsel zu Red Bull?

Pierre Gasly - Toro Rosso - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - Donnerstag - 26.7.2018
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Gute Nachrichten für Pierre Gasly. Mit Carlos Sainz ist wohl der einzige Konkurrent beim Kampf um das zweite Red Bull-Cockpit aus dem Weg.

Wer der nächstjährige Teamkollege von Sainz bei McLaren wird, steht dagegen noch nicht fest. Gute Chancen auf das zweite Cockpits besitzen Stoffel Vandoorne, der momentan schon neben Alonso für das Team aus Woking in der Formel 1 unterwegs ist, und Esteban Ocon, der aktuell noch für Force India fährt. McLaren soll bereits die Fühler in Richtung des Franzosen ausgestreckt haben, hört man im Fahrerlager.

Auch das junge Talent Lando Norris, der aktuell noch in der Formel 2 erfolgreich unterwegs ist, könnte ein Kandidat für das zweite Cockpit sein. Allerdings steht auch ein Wechsel von Norris in den Red-Bull-Nachwuchskader im Raum. Weil McLaren gerne so schnell wie möglich Technikchef James Key von Toro Rosso verpflichten würde, bietet sich in diesem Fall ein Tauschgeschäft an, bei dem beide Seiten gewinnen würden.

Red Bull droht nämlich ein Mangel an Fahrern in der kommenden Saison. Mit der Sainz-Verpflichtung durch McLaren dürfte Toro Rosso-Pilot Pierre Gasly der erste Anwärter auf das freigewordene Ricciardo-Cockpit sein. Sollte der Franzose wie erwartet zum Teamkollegen von Max Verstappen bei Red Bull aufsteigen, müsste sich Toro Rosso einen neuen Fahrer suchen. Verliert Helmut Marko die Geduld mit Brendon Hartley, sind sogar zwei Plätze offen. Da wäre Norris sicher ein geeigneter Kandidat für den Junior-Kader.

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Fernando Alonso wird 2019 nicht mehr in der Formel 1 dabei sein.

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