Caterham CT03 Launch Jerez 2013 xpb
Caterham CT03 Launch Jerez 2013
Caterham CT03 Launch Jerez 2013
Caterham CT03 Launch Jerez 2013
Caterham CT03 Launch Jerez 2013 16 Bilder

Caterham CT03 für die F1-Saison 2013

Der grüne Halb-und-halb-Renner

Der neue Caterham CT03 ist ein Zwitter. Halb Mercedes, halb Red Bull mit ein paar Anleihen von McLaren. Das grüne Auto aus der Feder von Mark Smith und John Iley hält drei Rekorde. Es hat die höchste Nase, die hässlichste Stufe und die kleinsten Kühleinlässe.

Es war die kürzeste Präsentation aller Zeiten. Sie dauerte nur knapp fünf Minuten. Dann musste Caterham das Feld räumen, denn zehn Minuten später fiel der Startschuss zu den Wintertestfahrten. Der neue Caterham CT03 ist eine Kreuzung zwischen einem Mercedes und dem Red Bull. In ein paar Punkten hat man bei McLaren abgekupfert. Dass die Heckpartie ein Abziehbild des Red Bull ist, muss nicht verwundern. Getriebe und Kers kommen vom Weltmeisterteam.

Höchste Nase im Feld

Bei der Nase nahm sich Caterham-Technikchef Mark Smith Anleihen von Mercedes. Sie könnten vom Vorjahresauto der Silberpfeile geklaut worden sein. Eine Mischung aus Storch und Entenschnabel. Nachdem Marussia eine halbe Stunde zuvor die niedrigste Nase im Feld gezeigt hatte, setzt Caterham auf das Gegenteil. Bei keinem anderen Fahrzeug ist die Nasenspitze so weit vom Frontflügel entfernt wie bei dem grünen Auto. Caterham blieb der Stufe treu. Sie ist wie im Vorjahr ziemlich stark ausgeprägt. Damit gibt es unter den zehn bislang gezeigten neuen Autos vier Vertreter mit einem ausgeprägten Knick im Profil: Red Bull, Lotus, Sauber und Caterham. Bei Mercedes ist sie nur angedeutet.

Caterham CT03 mit Seitenkästen wie Red Bull und einem Auspuff wie McLaren

Rekordverdächtig sind auch die Kühleinlässe. So klein hat man sie bisher noch nie gesehen. So schafft Caterham ähnlich wie Red Bull einen schlanken Beginn der Seitenkästen. Danach gehen sie in einem Bauch auf fast maximale Breite bevor der Einzug Richtung Heck beginnt. Auf den Seitenkästen sind links wie rechts je drei vertikale Strömungsausrichter angebracht. Interessant ist das doppelwandige Leitblech vor den Seitenkästen. In dieser Form hat man das noch nicht gesehen. Beim Auspuff orientieren sich die Caterham-Techniker nicht an Red Bull, sondern an McLaren. Damit steht Red Bull mit seinem Konzept allein da.

Bei den Fahrern herrscht Pattstellung

Caterham wird auch in diesem Jahr gegen Marussia um Platz zehn kämpfen. Technisch gehen beide Teams höchst unterschiedliche Wege. Finanziell sind beide unter Druck. Caterham hat den Vorteil des Renault-Motors. Getriebe und Kers von Red Bull sind feste Größen. Marussia macht dagegen seine ersten Kers-Erfahrungen. Und Cosworth hat nicht die Manpower wie Renault, die Motorsoftware für das Anblasen des Diffusors zu optimieren. Auf der Fahrerseite herrscht eine Pattstellung. Beide Teams haben sich für Bezahlfahrer entschieden. Caterham-Neuzugang Charles Pic bringt immerhin ein Jahr Formel 1-Erfahrung mit. Sein Teamkollege Giedo van der Garde hat bereits einige Male getestet. Bei Marussia sitzen vermutlich zwei Debütanten im Auto. Max Chilton ist gesetzt. Das zweite Cockpit soll mit GP2-Vizemeister Luiz Razia besetzt werden. Vielleicht wird man es bei Marussia eines Tages bereuen, sich von Timo Glock getrennt zu haben.

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