Charles Leclerc - Ferrari-Showrun - Maranello - 2020 Ferrari
Charles Leclerc - Ferrari-Showrun - Maranello - 2020
Charles Leclerc - Ferrari-Showrun - Maranello - 2020
Charles Leclerc - Ferrari-Showrun - Maranello - 2020
Charles Leclerc - Ferrari-Showrun - Maranello - 2020 15 Bilder

Leclerc zurück im Ferrari-Cockpit

F1-Spritztour durch Maranello

Charles Leclerc hat die Corona-Pause offiziell beendet. Am Donnerstag (18.6.) saß der Monegasse nach 110 Tagen erstmals wieder in seinem Rennauto. Für das Comeback hatte Ferrari ein ganz besonderes Programm geplant. Wir zeigen die Bilder.

So langsam erwacht die Formel 1 wieder zum Leben. Überall in Europa holen die Teams ihre Rennautos aus den Garagen und lassen die Piloten ein paar Übungsrunden drehen. Es gilt den Rost der Corona-Pause abzuschütteln, damit alle Beteiligten rechtzeitig zum verschobenen Saisonstart in Spielberg wieder in den Rennmodus kommen.

Auch in der Ferrari-Fabrik in Maranello wurde es endlich wieder laut. Dreieinhalb Monate nach den letzten Testfahrten in Barcelona ließen die Ingenieure den Motor im SF1000 wieder aufheulen. Vor den ersten Runden auf der Rennstrecke schickte die Scuderia ihren Piloten Charles Leclerc aber noch auf eine Ausfahrt der besonderen Art.

Die Polizei hatte in der Früh gleich mehrere Straßen in Maranello gesperrt, um dem F1-Star eine freie Fahrt zu garantieren. So konnte Leclerc in seinem 1.000 PS starken Dienstwagen ohne Verkehr eine kleine Runde durch die Stadt drehen.

Ferrari-Demo auf öffentlichen Straßen
48 Sek.

Von Maranello nach Fiorano

Los ging die Spritztour im traditionsreichen "Officina Classiche". Durch das legendäre Tor, durch das schon Firmengründer Enzo Ferrari seine Grand-Prix-Rennwagen schob, rollte Leclerc nach draußen. Der Pilot legte noch kleine Abstecher zur modernen Ferrari F1-Fabrik und zum Ferrari-Museum ein, bevor er schließlich auf die Via Gilles Villeneuve einbog, die zur hauseigenen Teststrecke in Fiorano führt.

Für den 22-Jährigen war die Ausfahrt eine ganz besondere Ehre. Noch kein anderer Pilot der modernen F1-Ära durfte im Ferrari-Renner durch Maranello düsen. "Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn ich so früh aufstehen muss. Aber in diesem Fall, gab es ja einen guten Grund. Vielleicht habe ich ja ein paar Leute aufgeweckt", scherzte der Pilot anschließend.

"Es war ein tolles Gefühl im SF1000 durch Maranello zu fahren. Ich war vorher schon ganz aufgeregt, endlich wieder im Auto zu sitzen – und dann noch auf so einer besonderen Route. Im Cockpit habe ich mich gleich wieder zu Hause gefühlt. Es war eine lustige Art den Leuten mitzuteilen, dass wir für den Restart bereit sind. Ich kann es kaum erwarten, den SF1000 in Österreich zu fahren."

In der Galerie zeigen wir Ihnen einige Bilder der besonderen Spritztour.

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