Clubs werben um Stimmen gegen Mosley

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Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung über die Zukunft von Max Mosley am Dienstag (3.6.), haben einige große Automobilclubs den FIA-Präsidenten noch einmal zum Rücktritt aufgefordert.

In dem Brief, der neben dem ADAC auch noch von 23 weiteren Verbänden aus insgesamt 22 Ländern unterzeichnet wurde, warnten die Clubs vor "ernsthaften Schäden für das Ansehen und die Glaubwürdigkeit des Weltverbands", sollte Mosley nicht von sich aus das Amt als Präsident niederlegen.

Clubs halten zusammen

Die FIA sei aktuell in einer "kritischen Situation" heißt es. Mosley wurde erneut aufgefordert, den Weg für eine geordnete Übergabe freizumachen. Auch auf die letzten Mosley-Briefe ging das Schreiben explizit ein. Mosley hatte ein Schreckensszenario gemalt und vor Grabenkämpfen innerhalb der FIA gewarnt, sollte er von der Spitze verschwinden.

"Die Clubs weisen Mosleys Befürchtungen aus dem vergangenen Brief zurück, in dem ein Risiko der inneren Teilung angedeutet wird. Sie akzeptieren auch Mosleys Warnung nicht, dass die FIA die Kontrolle über die Formel 1 verlieren könnte, sollte er nach der Abstimmung aus seinem Amt scheiden."

Stattdessen betonten die Einzelverbände noch einmal die Kenntnisnahme eines Briefes von Bernie Ecclestone, in dem der F1-Chef sein Willen zur Zusammenarbeit mit der FIA ausdrückte, egal welches Ergebnis bei der Abstimmung herauskommt. Dass Mosley jetzt noch zurücktritt ist ausgeschlossen. So wird es am Dienstag (3.6.) in Paris wohl zur entscheidenden Kampfabstimmung kommen.

Werben um Stimmen

Mit dem Brief wollten die 24 unterzeichnenden Clubs auch noch einmal deutlich machen, dass der Widerstand gegen Mosley größer ist, als es der FIA-Präsident zuletzt erklärte. Die 24 Verbände repräsentieren 86 Prozent aller FIA Mitglieder. Zur Mehrheit der Stimmberechtigten in der entscheidenden Sitzung reicht das allerdings noch nicht aus. Mit dem Schreiben will man deshalb vor allem um weitere Stimmen gegen den Präsidenten werben.

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