Coulthard bleibt bei Red Bull

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David Coulthard hat für ein weiteres Jahr bei Red Bull Racing unterschrieben. Der Schotte kommt damit doch noch in den Genuss, ein von Adrian Newey konstruiertes Auto zu fahren. Unklar ist weiterhin die Besetzung des zweiten Cockpits.

Schon als Adrian Newey im Winter zu Red Bull stieß, rieb sich David Coulthard die Hände. Der 35-Jährige holte alle seine 13 Grand Prix-Siege (mit Williams und McLaren) mit Autos des Aerodynamik-Gurus Newey. Schon vor einem halben Jahr sagte Coulthard: "Wenn Newey kommt, ist das ein Grund, weiter in der Formel 1 zu bleiben." Nun verbringen die alten Weggefährten ein weiteres Jahr zusammen.

Sollte Teambesitzer Dietrich Mateschitz auch 2007 mit den Diensten des Schotten zufrieden sein, hat Teamchef Christian Horner eine Option, um "DC" auch 2008 an Red Bull zu binden.

Klien muss auf Schumi-Rückzug hoffen

Gänzlich unklar ist die Besetzung im zweiten Autos. Christian Klien betont regelmäßig, er sei nicht schlechter als Coulthard. Zudem weist der Österreicher darauf hin, dass er unlängst ein ermutigendes Gespräch mit Mateschitz gehabt habe. Die Zahlen sprechen gegen ihn. Coulthard holte bisher zehn WM-Punkte, Klien erst einen. Allerdings weist Klien zu Recht darauf hin, dass er statt Coulthard in Monaco Dritter hätte werden können, wenn ihn nicht ein Defekt gestoppt hätte.

Klien muss darauf hoffen, das Michael Schumacher aufhört. In diesem Fall fiele für Red Bull die Option Felipe Massa weg. Red Bull-Wunschkandidat Heikki Kovalainen käme bei Renault zum Einsatz. Ralf Schumacher stand auch auf der Red Bull-Wunschliste, doch der Deutsche räumt ein, dass der Kontakt nahezu abgerissen ist. Der einzige Kandidat, der Klien dann noch gefährlich werden könnte, wäre Vitantonio Liuzzi, den Klien im Vorjahr mühelos im Griff hatte.

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