Romain Grosjean - Crash - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2013 xpb
Romain Grosjean - Crash - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2013
Romain Grosjean - Crash - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2013
Romain Grosjean - Crash - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2013
Romain Grosjean - Crash - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2013 18 Bilder

Crashfestival in Monaco

Teile-Salat zwischen den Leitplanken

Monaco ist berüchtigt dafür, keine Fehler zu verzeihen. Wie eng es im Leitplanken-Dschungel wirklich zugeht, bekamen im dritten Training Romain Grosjean, Felipe Massa und Adrian Sutil zu spüren.

Irgendetwas schien im Samstagstraining in der Luft zu liegen. Anders ist das Crashfestival nicht zu erklären. Gleich drei Herren küssten die Leitplanke. Den Anfang machte Felipe Massa im Ferrari. Am Ende der Zielgeraden verbremste sich der Brasilianer und landete anschließend schnurstracks in der Sainte-Devote-Kurve in der Streckenbegrenzung. Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen.

"Ich habe auf einer Bodenwelle gebremst. Dadurch setzte das Auto auf, was beide Vorderräder blockieren ließ. Aus der Falle kam ich nicht mehr raus. Ich habe zuerst links die Leitplanke touchiert, dann kam die Mauer rasend schnell auf mich zu. Es war kein schönes Gefühl", erklärte Massa den Unfall. Das Auto war an drei Ecken beschädigt und konnte nicht mehr rechtzeitig zum Q1 repariert werden. Am Ende fehlten 20 Minuten. Weil der Einschlag so heftig war, musste Massa auch zum Check auf die Krankenstation.

Extra-Schichten für die Boxenmannschaft

Adrian Sutil schien sich davon anstecken zu lassen. Der Force India-Pilot stand wie Massa zu lange auf der Bremse. Ihn erwischte es in der Massenet-Kurve gegenüber den Nobel-Shops von Monte Carlo. Sein VJM06 war an der rechten Vorderradaufhängung beschädigt, am rechten Vorderreifen, und an einem Hinterreifen. Auch der Unterboden bekam etwas ab. Die Mechaniker schafften es jedoch rechtzeitig, den Wahlschweizer für Q1 auf die Strecke zu schicken.

Etwas knapper ging es bei Romain Grosjean zu. In jeder Hinsicht. Er schmiss sein Arbeitsgerät nur wenige Minuten vor Ablauf der 60-minütigen Trainingssitzung weg. Allerdings war es schon das zweite Mal an diesem Wochenende. Am Donnerstag bescherte er den Lotus-Mechanikern die erste Extra-Schicht. Beide Male strauchelte der Franzose in der Sainte-Devote-Kurve. Der Lotus E21 nahm vorne wie auch hinten Schaden. Wieder werkelte die Boxencrew im Eiltempo - mit Erfolg. Grosjean fuhr kurz vor Ende des ersten Qualifying-Abschnitt auf die Strecke.

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