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Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Rennen
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F1 Crazy Stats GP Aserbaidschan 2017

McLaren besser als Red Bull

Daniel Ricciardo siegte in Baku, Max Verstappen scheiterte abermals an einem Defekt. Die Ausfallmisere lässt Red Bull noch schlechter dastehen als McLaren-Honda. Unsere Crazy Stats zum achten Formel 1-Rennen des Jahres.

Red Bull hat sich bereits sechs Mal in dieser Saison selbst ein Bein gestellt. In Australien legte der Renault-V6 den RB13 von Daniel Ricciardo lahm. In Bahrain und Russland ereilte Max Verstappen und Ricciardo ein Bremsdefekt. In Spanien rasselte der niederländische Wunderknabe in der ersten Kurvenkombination mit Kimi Räikkönen zusammen. In Kanada stoppte ihn die Batterie, in Aserbaidschan zuletzt der Motor. Der Öldruck fiel plötzlich in den Keller.

40. Formel 1-Sieg für Australien

„Ich fahre am Mittwoch im Simulator. Da kann der Motor wenigstens nicht kaputtgehen“, meinte Verstappen spöttisch. Die sechs Vorfälle sorgen dafür, dass Red Bull in acht Läufen die wenigsten Runden und Rennkilometer geschafft hat. Noch weniger als McLaren-Honda. Die englisch-japanische Krisenbeziehung verbucht bislang 3.478,233 gefahrene Kilometer oder 716 Runden. Bei Red Bull sind es 3.306,236 Kilometer oder 685 Runden.

Daniel Ricciardo - Red Bull - GP Aserbaidschan 2017 - Baku - Rennen
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Immerhin räumte die Mannschaft um Stardesigner Adrian Newey in Aserbaidschan den wichtigsten Pokal ab. Daniel Ricciardo gewann einen turbulenten Grand Prix, der die Zuschauer über zwei Stunden an die Tribüne oder das Sofa fesselte. Dabei nahm der Australier das Rennen nur von der zehnten Position auf. Man muss schon fünf Jahre zurückgehen, um einen Fahrer zu finden, der aus einer schlechteren Position heraus einen GP gewann. Das war Fernando Alonso in Valencia 2012. Damals war der Spanier von Rang 11 bis zum Sieg gebraust. Für Australien war es der 40. Sieg in der Königsklasse. Neben Ricciardo errangen Jack Brabham, Alan Jones und Mark Webber die Erfolge für das Land der Kängurus.

Ricciardos Siege gleichen sich. Immer startete ein Mercedes von der Pole. Nie hatte der Mann aus Perth eine bessere Ausgangsposition als den vierten Rang. Anders herum läuft es bei Sebastian Vettel. Der Heppenheimer gewann zwar bereits 45 Rennen, keines davon jedoch außerhalb der ersten drei Startplätze.

Lewis Hamilton gehörte zu den Pechvögeln. Erst brauste ihm Vettel ins Heck, dann rammte ihn der Ferrari-Star. Doch eine lose Nackenstützte kostete ihn schlussendlich den Sieg. Hamilton startete zum 66. Mal von der Pole-Position. Damit fehlen ihm noch zwei Poles auf Michael Schumacher. Für den Briten war es auch das 111. Mal, dass er aus Reihe eins einen GP aufnahm. Auch diese Statistik führt Schumacher (noch) an: 116.

In unserer Galerie widmen wir uns den verrückten Statistiken, die aus dem Baku-Rennen hervorgehen.

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