Lewis Hamilton - Mercedes - Imola - Formel 1 - GP Emilia Romagna - 17. April 2021 xpb
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Max Verstappen - Formel 1 - GP Emilia Romagna - Imola 2021
Max Verstappen - Formel 1 - GP Emilia Romagna - Imola 2021
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F1 Crazy Stats Imola 2021

F1 Crazy Stats Imola 2021 Verrückte Quali-Verschwörung

Das Formel-1-Feld liegt dieses Jahr so eng zusammen wie seit neun Jahren nicht mehr. So entstehen fast automatisch jede Menge ungewöhnliche Statistiken. Die verrücktesten Zahlen im Imola produzierte allerdings Lewis Hamilton im Qualifying.

Dass Lewis Hamilton beim Kampf um die besten Startplätze immer besonders groß auftrumpft, ist keine Überraschung mehr. In Imola hatte Red Bull zwar das bessere Auto, trotzdem stand der Weltmeister am Ende auf Pole Position. Zum 99. Mal genoss Hamilton in der Startaufstellung am Sonntag freie Sicht nach vorne, womit er die Rekordlisten einsam anführt.

Interessanter ist da schon der Blick auf die weiteren Plätze. Die ersten drei Piloten lagen weniger als eine Zehntel voneinander getrennt. Und wenn Lando Norris nicht seine schnellste Q3-Runde gestrichen worden wäre, hätte sich da sogar noch ein Vierter Pilot reingedrängelt. Das Feld ist dieses Jahr deutlich näher zusammengerückt.

Das hat zur Folge, dass nun kleine Fehler hart bestraft werden. Valtteri Bottas fehlten nur 0,483 Sekunden auf die Pole-Marke seines Teamkollegen. Letzten November hätte Bottas mit diesem Rückstand in Imola noch in der ersten Startreihe gestanden. Dieses Mal reichte es nur für Position acht. Enger zusammen lagen die ersten acht Piloten zuletzt beim GP Malaysia 2012.

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP Emilia Romagna - Imola 2021
Wilhelm
Hamiltons Startnummer 44 war in Imola allgegenwärtig.

Hamilton mit Palindrom-Pole

Wir sind aber längst noch nicht bei der verrücktesten Quali-Statistik von Imola angekommen. Für die war Lewis Hamilton nämlich ganz alleine verantwortlich. Der Brite fuhr seine schnellste Runde in 1:14.411 Minuten. Bei dieser Zahl handelt es sich um ein sogenanntes Palindrom. Man kann sie also vorwärts und rückwärts lesen.

Bei einer Quali-Bestzeit gab es das zuvor nur ein einziges Mal seit Messung der Tausendstel-Sekunden Ende der 70er Jahre. Nigel Mansell hatte sich 1992 – ebenfalls im Italien – beim Rennen in Monza seine 28. Pole Position in 1:22.221 Minuten gesichert. Ayrton Senna hatte damals mit sechs Zehnteln Rückstand auf Rang zwei klar das Nachsehen.

Das ist uns hier in den Crazy Stats aber noch nicht crazy genug. In Hamiltons Quali-Bestzeit (1.14.411 Min.) sind die beiden Zahlen 11 und 44 versteckt. Und jetzt raten Sie mal, welche beiden Startnummern die Autos in der ersten Reihe auf der Haube lackiert haben. Ist das noch Zufall, oder schon eine Verschwörung? Dass Lewis Hamilton die WM nun mit 44 Punkten anführt, soll hier nur als weitere Randnotiz erwähnt sein.

In der Galerie haben wir Ihnen noch weitere interessante Zahlen vom Rennen in Imola zusammengesammelt. Wir sagen Ihnen zum Beispiel, welche beiden Teams bisher immer mit beiden Autos gepunktet haben, wann zuletzt zwei Engländer auf dem Podium standen und was Sebastian Vettel und Mick Schumacher in Bahrain und Imola verbindet.

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