Lewis Hamilton - Sebastian Vettel - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen xpb
Carlos Sainz - Daniel Ricciardo - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Sebastian Vettel - Ferrari - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Max Verstappen - Red Bull - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
Sergio Perez - Sebastian Vettel - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen 28 Bilder

Crazy Stats GP Türkei 2020: Statistiken Istanbul

Crazy Stats GP Türkei 2020 Zwei, die sich gefunden haben

Lewis Hamilton und Sebastian Vettel trafen sich zum 56. Mal auf einem Formel 1-Podest. Keinen Grund zu feiern im Istanbul Park hatten dagegen zwei Jubilare. Wer? Das erfahren Sie in unseren Crazy Stats zum GP der Türkei 2020.

Es hätte ein außergewöhnliches Rennwochenende für Red Bull und Alfa Romeo-Sauber werden können. Beide feierten in Istanbul einen Geburtstag. Red Bull absolvierte seinen 300. Grand Prix. Die Startpositionen zwei und vier versprachen ein Topergebnis. Max Verstappen und Alexander Albon hatten beide den Speed, um zu gewinnen, vergeigten es aber durch Fahrfehler. Red Bull ärgerte sich über die Positionen sechs und sieben grün und blau.

Sauber erging es nicht anders. Der Rennstall aus dem Schweizer Hinwil freute sich über die 500. Grand Prix-Teilnahme. 395 davon bestritt Sauber unter eigenem Namen, 70 als BMW-Werksteam und 35 unter dem Pseudonym Alfa Romeo. Der Weg war bereitet für eine Punkte-Party. Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi stellten ihre C39 in die Top 10 der Startaufstellung.

Antonio Giovinazzi - Alfa Romeo - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Sauber versemmelte in der Türkei sein Jubiläum.

Sauber vergeigt Jubiläum

Es regnete auch am Rennsonntag. Und doch flogen die Alfa-Sauber geschlossen aus den Punkterängen. Giovinazzi bescherte seiner Truppe eine Extra-Schicht vor dem Start. Der Italiener hatte sein Auto ausgangs Kurve zwei in die Absperrung gefeuert. Zu seinem Glück hielt sich der Schaden in Grenzen. Ein Kran hob Auto und Fahrer aus dem Kiesbett und Giovinazzi humpelte mit gebrochenem Frontflügel doch noch in die Startaufstellung.

Sein Rennen war nach elf Runden auf dem 16. Platz zu Ende. Das Getriebe streikte. Teamkollege Räikkönen sah zwar die Zielflagge, kam aber nicht über den 15. Platz hinaus. Der Routinier fasste zusammen: "Uns wäre es lieber gewesen, es hätte durchgeregnet. Die Mischverhältnisse waren Gift für uns. Wir hatten Schwierigkeiten, die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Als sie es taten, waren wir für zehn Runden schnell. Danach sind sie mir weggebrochen."

Teamchef Frederic Vasseur sah das Gute im Schlechten. "Wenigstens haben wir keine Punkte auf unsere Rivalen verloren. So sind wir einen Schritt näher, den achten Platz in der Weltmeisterschaft zu ergattern." Alfa-Sauber hat drei Rennen vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung auf Haas.

Vettel - Hamilton - Wolff - Perez - GP Türkei 2020 - Istanbul - Rennen
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Hamilton, Perez und Vettel kletterten zusammen auf das Treppchen. Toto Wolff vertrat den siegreichen Konstrukteur Mercedes.

Doch kein Überraschungssieger

Es war zwar ein turbulenter Grand Prix, doch nicht ein so chaotischer, wie man vorher hatte annehmen dürfen. Trotz des sehr glatten Asphalts und trotz einer nassen Piste gab es keinen Überraschungssieger. Zum ersten Mal seit Barcelona 1996 wurde in einem Regenrennen, in dem nie auf Slicks getauscht wurde, nicht ein einziges Mal das Safety Car auf die Bahn geschickt. Lewis Hamilton gewann es.

Mit ihm kletterten Sergio Perez und Sebastian Vettel auf das Podest. Die drei Fahrer, die als einzige schon beim letzten Grand Prix in der Türkei 2011 mitgemischt hatten. Hamilton und Vettel kennen das Gefühl, zusammen auf dem Treppchen zu stehen. Es war das 56. Mal in ihrer Laufbahn. Die beiden, die zusammen elf WM-Titel vereinen, zeigten auch in der Türkei den größtmöglichen Respekt füreinander.

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