Daniel Ricciardo - Test Barcelona - F1 - 2018 sutton-images.com
Fernando Alonso - McLaren - Barcelona F1-Test 2018 - Tag 1
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Daniel Ricciardo friert in Barcelona

"Tests in Bahrain wären produktiver"

Daniel Ricciardo beendete den ersten Testtag in Barcelona mit der schnellsten Zeit und den meisten Runden. Wegen der widrigen Bedingungen hält der Australier allerdings den Ball flach.

Nach der langen Winterpause schien Daniel Ricciardo zum Auftakt der Wintertests gar nicht genug zu bekommen. Trotz sinkender Temperaturen und zunehmendem Regen am Nachmittag wollte der Red Bull-Pilot einfach nicht aus seinem neuen Dienstwagen aussteigen. Am Ende knackte er mit 102 Runden sogar die Grenze zum dreistelligen Bereich.

„Ich glaube, so viele Runden haben wir noch nie am ersten Testtag geschafft“, grinste der 28-Jährige am Abend. „Wir haben sogar ein paar Longruns abgespult. Einer kurz vor der Mittagspause ging sogar über 35 Runden. Die Zuverlässigkeit stimmt also. Hut ab, da haben die Jungs im Winter gut gearbeitet.“

Red-Bull-Bestzeit ohne Aussagekraft

Daniel Ricciardo - Red Bull - Barcelona F1-Test 2018 - Tag 1
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Ricciardo war nicht nur fleißig, sondern auch schnell. Kurz vor der Mittagspause fuhr der Mann aus Perth auf Medium-Reifen eine Runde in 1:20.179 Minuten – das reichte zur Tagesbestzeit. Doch das wollte der Pilot nicht überbewerten: „Natürlich ist es schön, ganz oben in der Liste zu stehen, aber in Sachen Performance haben wir heute leider noch keine Antworten bekommen.“

Ein wenig Optimismus versprühte Ricciardo aber dennoch: „Es scheint zumindest, als sei die Pace nicht allzu schlecht. Beim ersten Test ist es immer schwer zu sagen, ob man das beste Auto im Feld hat. Aber man spürt zumindest, ob es ein schlechtes Auto ist. Und das ist hier sicher nicht der Fall.“

Nur das Wetter verhagelte dem Red Bull-Piloten etwas die Laune. „In der Früh ging es noch einigermaßen, aber am Nachmittag wurde es richtig kalt. Das war nicht sehr produktiv. Bei den Temperaturen bekommt man die Reifen einfach nicht zum Arbeiten. Dazu kam der neue Asphalt. Bei warmen Temperaturen ist der sicher gut, aber in der Kälte fehlt komplett der Grip. Und mit dem Regen wurde es dann richtig rutschig.“

Wintertests besser in Bahrain?

Ricciardo warf die Frage in den Raum, ob Spanien generell der richtige Ort für die Wintertests sei: „Wenn man mich fragen würde, ob ich lieber in Bahrain fahren würde, dann wäre meine Antwort: ja. Da kann man einfach mehr Runs abspulen, die einem weiterhelfen. Ich weiß, dass es für die Teams bequemer ist, näher an den Fabriken in Europa zu testen. Aber viel werden wir diese Woche nicht lernen. Das ist etwas frustrierend.“

Ein Thema, auf das Ricciardo in den kommenden Wochen wohl noch häufiger angesprochen werden wird, ist sein auslaufender Vertrag bei Red Bull. Noch ist die Zukunft über 2018 hinaus nicht gesichert. Und noch macht sich der Pilot auch keine großen Sorgen: „Ich habe den Winter komplett abgeschaltet. Die Gespräche werden sicher nicht vor April beginnen. Ich hoffe, dass ich bis dahin schon ein paar Rennen gewonnen habe. Das würde meine Verhandlungsposition sicher etwas verbessern.“

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