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Daniel Ricciardo - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo ist ein australischer Rennfahrer italienischer Abstammung, der in der Formel 1 für McLaren startet. Der Sunnyboy aus Perth ist bei den Fans vor allem wegen seiner spektulären Überholmanöver beliebt.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Ricciardo zufrieden mit McLaren Bremse ist größte Umgewöhnung

Daniel Ricciardo zieht eine positive Zwischenbilanz nach zwei halben Tagen im neuen Auto. Die meiste Umgewöhnung verlangt das Bremsverhalten.

Aktuell McLarens neues Fahrer-Duo Ricciardo für drei Jahre an Bord

McLaren will den dritten Platz in der WM verteidigen. Das Fahrer-Duo verspricht eine gute Kombination aus Erfahrung und jugendlichem Eifer zu sein.

Aktuell McLaren wittert große Chance Platz drei im Finale noch möglich

McLaren war im Mittelfeld der große Gewinner der Qualifikation für den Grand Prix von Abu Dhabi. Renault und Racing Point müssen aufholen.

Aktuell Daniel Ricciardos Saisonbilanz Das Beste war die Beständigkeit

Daniel Ricciardo hakt die Saison 2020 als Erfolg hat. Weil er praktisch ohne Durchhänger auf hohem Niveau seine Leistung gebracht hat.

Aktuell Renault nur noch der Underdog Drei Strecken nach Renaults Geschmack

Mit nur einem Punkt verließ Renault die Türkei. Das Ergebnis war ein schwerer Nackenschlag in der WM. Racing Point und McLaren setzten sich ab.

Aktuell Renault erobert WM-Platz drei Zurück zur Nürburgring-Form

Renault feierte das zweite Podest im dritten Rennen. Daniel Ricciardos dritter Platz in Imola bringt den Werksrennstall auf den dritten WM-Platz.

Aktuell Pierre Gasly in Hochform Perfekte Runde reicht Ricciardo nicht

Pierre Gasly raste in der Imola-Qualifikation auf den vierten Startplatz. Das riecht nach fetten Punkten im Rennen. Ferrari muss in der WM aufpassen.

Aktuell Endlich ein Podium für Renault Ein gutes Auto für jede Strecke

Renault darf endlich feiern. Daniel Ricciardo brachte dem französischen Nationalrennstall das erste Podium seit dem Comeback im Jahr 2016.

Aktuell Fahrernoten GP Belgien 2020 Ricciardos erster Zehner

An die Note 10 für Hamilton und Verstappen haben wir uns schon gewöhnt. Diesmal leistet Ricciardo ihnen Gesellschaft im Olymp der Fahrernoten.

Aktuell Freitagskönige Haas & Renault stürzen ab Wo ging der Speed verloren?

Haas und Renault hatten nach dem Freitagstraining ein gutes Gefühl. In der Qualifikation von Barcelona folgte die Ernüchterung. Was war los?

Aktuell Himmel und Hölle für Renault Nur an einem Tag in Form

Gemessen an den Hoffnungen war ein achter Platz enttäuschend für Renault. Die Fahrer und ihre Autos präsentierten sich jeweils nur einem Tag in Form.

Aktuell Höhenflug von Renault Bezahlt Ricciardo für Reifenwahl?

Für Renault läuft es fast wie geschmiert. Das Auto hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nur die Reifenwahl bereitet dem Australier Sorgen.

Aktuell Sainz kritisiert Grosjean „Nicht akzeptables Fahrverhalten“

Carlos Sainz ist vier Tage nach dem GP England weiter sauer auf Romain Grosjean. Der Spanier erneuert seine Kritik an der Fahrweise des Haas-Piloten.

Aktuell Renault mit aggressiver Entwicklung Ricciardo bleibt voll eingebunden

Renault reist mit einem großen Upgrade nach Spielberg. Daniel Ricciardo bleibt trotz seines Wechsels zu McLaren voll in die Entwicklung eingebunden.

Aktuell Carlos Sainz zu Ferrari McLaren angelt sich Ricciardo

Das Transferkarussell der Formel 1 kommt in Schwung. Carlos Sainz ersetzt Sebastian Vettel bei Ferrari. Daniel Ricciardo geht 2021 zu McLaren.

Aktuell Ricciardo nicht im Urlaubsmodus „Tagsüber Training, abends Netflix“

Daniel Ricciardo wartet in Australien darauf, dass es wieder weitergeht. Über Instagram hat der Sunnyboy jetzt ein erstes Lebenszeichen abgegeben.

Aktuell Ricciardo mit starker Test-Runde Renault auf dem richtigen Weg

Es waren gute Wintertests für Renault. Der Motor ist standfest, das Auto eine spürbare Verbesserung. Nur Racing Point schwimmt dem Mittelfeld davon.

Aktuell Renault erreicht Minimalziel Hülkenberg nimmt Abschied

2019 war ein enttäuschendes Jahr für Renault. Der Werksrennstall überzeugte nur an der Motorenfront. Das Team gelobt für 2020 Besserung.

Aktuell Renault sichert Platz 5 Endlich ein Sieg über McLaren

Renault hat sich von der Disqualifikation von Suzuka erholt. Mit 10 Punkten wurde der 5. Platz konsolidiert. Und Renault schlug McLaren.

Aktuell Daniel Ricciardo im Interview „Ich schulde Renault etwas“

Daniel Ricciardo wagte 2019 den Wechsel von Red Bull zu Renault. Im Interview spricht der Australier über Erwartungshaltung und Mentalität.

Aktuell Hülkenbergs perfektes Wochenende Hülk harmoniert mit dem Renault R.S.19

Nico Hülkenberg fühlte sich von der ersten Runde an wohl in seinem Auto. Herausgekommen ist der sechste Startplatz. Daniel Ricciardo haderte.

Aktuell Renault in Schwierigkeiten Zuviel Elektro-Power im System

Renault lieferte sich in der Qualifikation ein Duell mit McLaren. Die Fahrer landeten zwischen den beiden Kundenautos. Nach der Quali gab es Ärger.

Aktuell Renault bringt in Ungarn kein Auto ins Q3 Daniel Ricciardo im Stau

Renault brachte in der Budapest-Quali kein Auto ins Q3. Daniel Ricciardo steckte im Stau, und bei Nico Hülkenberg fehlten am Ende 47 Tausendstel.

Aktuell Renault verpasst besseren Startplatz 33 Tausendstel entscheiden in Hockenheim

Im Mittelfeld tobt der Kampf um das letzte Tausendstel. Nico Hülkenberg kletterte ins Q3, Daniel Ricciardo verpasste es um 33 Tausendstel.

Aktuell Renault wieder hinter McLaren R.S.19 braucht radikale Upgrades

Renault zeigte sich verbessert in Silverstone. Doch McLaren machte wieder mehr Punkte. Die Teamführung fordert grundlegende Fahrzeugänderungen.

1 2 3 ... 8 ... 13

Daniel Ricciardo begann im Alter von neun Jahren mit dem Kartfahren. Sieben Jahre später, im Jahr 2005, stieg er in den Formelsport ein und sammelte zuerst Erfahrung in der australischen Formel Ford. Ein Jahr danach folgte der dritte Platz in der asiatischen Formel BMW und Rang fünf beim Formel-BMW-Weltfinale. Anschließend zog es das Talent aus Down Under nach Europa. Ricciardo sicherte sich dort 2007 den sechsten Platz der italienischen Formel Renault. 2008 wurde er hinter Valtteri Bottas Vizemeister im Formel Renault 2.0 Europacup. Die westeuropäische Formel Renault schloss er sogar mit dem Titel-Gewinn ab.

Wertvolle F1-Lehrjahre

Die Folge: Er bekam ein Cockpit in der britischen Formel 3, wo er 2009 auf Anhieb Meister wurde. Schnell warf Red Bull Racing ein Auge auf das Talent und nahm den Youngster in den Junior-Kader auf. Im Rahmen der Young Drivers Days 2009 gab er sein Formel-1-Debüt auf der Strecke. Ricciardo lieferte die Bestzeit – mit mehr als einer Sekunde Vorsprung vor den anderen Talenten. Daraufhin beförderte ihn Red Bull im Jahr 2010 zum offiziellen F1-Testfahrer. Parallel bestritt der Youngster für Tech 1 Racing die Formel Renault 3.5, die er als Vizemeister abschloss.

2011 startete Ricciardo erneut in der Formel Renault 3.5, kam dabei aber nicht über den fünften Platz hinaus. Doch der Australier schnupperte ohnehin bereits ganz andere Motorsport-Luft, testete er nebenbei doch weiterhin für Red Bull und dessen F1-Schwester-Team Toro Rosso. An den Grand-Prix-Wochenenden trat er zudem bei Freien Trainings an.

Formel-1-Debüt mit Hispania

Noch vor der Sommerpause 2011 organisierte die Red-Bull-Führung einen Deal, der Ricciardo im Stammcockpit des Hispania Racing F1 Teams unterbrachte. Nachdem er in Silverstone für den spanischen Rennstall debütiert hatte, beendete er die Saison mit unterlegenem Material jedoch punktelos.

Dennoch: Red Bull war von Ricciardo überzeugt. Also durfte der Youngster anschließend als Stammfahrer bei Toro Rosso ran. Seine Leistungen der Saisons 2012 und 2013: nun ja, respektabel. Nicht mehr, nicht weniger. Gute Start-Positionen münzte er nur selten in Punkte-Platzierungen um. Immerhin setzte er sich im zweiten der beiden Jahre gegen seinen Teamkollegen Jean-Eric Vergne durch. Mit Platz 18 und 14 blieb er aber etwas unter den Erwartungen.

Mit Red Bull zum Erfolg

Doch aus der enttäuschenden Saison steuerte der Australier geradewegs ins Rampenlicht: Als Mark Webber bei Red Bull seinen Abschied verkündete, fiel die Wahl bezüglich des Nachfolgers für 2014 nämlich trotzdem auf Ricciardo. Und der Australier lieferte: Bei Renn-Wochenende Nummer fünf erkämpfte sich Ricciardo in Spanien mit Platz drei seine erste Podest-Platzierung. Im darauffolgenden Rennen feierte Ricciardo in Montreal seinen ersten F1-Sieg. Insgesamt schaffte er es achtmal aufs Treppchen. Die Saison schloss er hinter den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf dem dritten Platz ab. Teamintern hatte er sich gegen Sebastian Vettel – der wechselte danach zu Ferrari – durchgesetzt.

In der darauffolgenden Saison blieben die Erfolge allerdings aus. Zu oft gab es technische Probleme. Der Renault-Motor, auf den Red Bull setzte, hielt zudem nicht mehr mit den Maschinen von Mercedes und Ferrari mit. Mit nur zwei Podiums-Plätzen musste sich Ricciardo am Ende mit Rang acht zufriedengeben.

Zurück in die Spur

2016 fand Ricciardo nochmal zu alter Stärke zurück. Beim Großen Preis von Monaco ergatterte er zum ersten Mal überhaupt die F1-Pole-Position. Seine Führung musste er im Rennen jedoch durch einen schlecht getimten Boxenstopp abgeben, wodurch am Ende nur Rang zwei raussprang. In Malaysia gelang ihm der erste Saisonsieg. Bereits zwei Rennen vor Schluss sicherte er sich nach insgesamt acht Podiums-Platzierungen den dritten Platz hinter Rosberg und Hamilton

Anstatt 2017 erneut richtig durchzustarten, präsentierten sich Ricciardo und Red Bull nicht so stark wie erwartet. Dank insgesamt neun Podiums-Plätzen, darunter ein Sieg, fand sich Ricciardo am Schluss immerhin vor Teamkollege Verstappen auf Rang fünf der Fahrerwertung wieder. Gegen Letzteren zog er 2018 dann aber den Kürzeren. Immerhin: Ricciardo glänzte beim Sieg in China und stand auch in Monaco ganz oben auf dem Treppchen. Bei der Endabrechnung musste er sich aber mit Platz sechs begnügen.

Über Renault zu McLaren

Als alle Experten eine Vertrags-Verlängerung bei Red Bull erwartet hatten, überraschte der Australier die Szene und unterschrieb für 2019 bei Renault. Das Saisonergebnis: ein frustrierender neunter Platz. Ein Jahr später verbesserte er sich immerhin auf Rang fünf. Für Ricciardo war das aber zur wenig. Zur Saison 2021 gab der Mann aus Perth den Wechsel zu McLaren bekannt.