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Daniel Ricciardo - Formel 1 Pilot

Formel 1 Pilot Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo ist ein australischer Rennfahrer italienischer Abstammung, der in der Formel 1 für McLaren startet. Der Sunnyboy aus Perth ist bei den Fans vor allem wegen seiner spektulären Überholmanöver beliebt.

WM-Punkte

Berichte

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Hätte Ricciardo auch gewonnen, wenn die beiden WM-Kontrahenten im Rennen geblieben wären? Im Taktik-Check blicken wir hinter die Zahlen von Monza.

Aktuell Fahrernoten GP Italien 2021 Abzüge für Crash-Piloten

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Aktuell McLaren feiert verdienten Doppelsieg „Da war kein Glück dabei“

McLaren hat den ersten Doppelsieg seit dem Kanada-GP 2010 gefeiert. Nach dem Rennen kochten die Emotionen bei Daniel Ricciardo und Lando Norris hoch.

Aktuell GP Italien 2021 - Ergebnis Rennen McLaren-Doppelsieg, WM-Rivalen crashen

Daniel Ricciardo hat in Monza für den ersten McLaren-Sieg seit neun Jahren gesorgt. Hamilton und Verstappen fielen nach einer Kollision aus.

Aktuell Erster McLaren-Sieg seit 2012? Ricciardo verspricht Attacke

McLaren hat in Monza die große Chance, zum ersten Mal seit dem Brasilien-GP 2012 wieder ein Rennen zu gewinnen. Dazu muss man an Verstappen vorbei.

Aktuell Eau Rouge: Wie gefährlich ist sie? „Belasst Eau Rouge, wie es ist“

Nach mehreren Unfällen in Eau Rouge wird über die Sicherheit diskutiert. Lewis Hamilton hat keine Bedenken, ist aber von einer Bodenwelle genervt.

Aktuell Andrea Stella über Ricciardos Probleme „Auto lässt sich nicht ändern“

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Aktuell Boxenstopp-Fehler bei McLaren Kein Podium, keine Katastrophe

Lando Norris und Daniel Ricciardo reisten mit 22 Zählern vom Heimspiel in Silverstone ab. Doch von Jubel war bei McLaren nach dem Rennen keine Spur.

Aktuell Daniel Ricciardo im Interview „Muss Stärken des Autos nutzen“

Wir haben uns mit Daniel Ricciardo darüber unterhalten, was so schwierig daran ist, den Fahrstil auf sein neues Auto bei McLaren anzupassen.

Aktuell McLaren-Vorsprung auf Ferrari schmilzt „Beide Autos müssen punkten“

Lando Norris hat in Spielberg gezeigt, dass McLaren immer noch die dritte Kraft ist. Doch das zweite Auto von Daniel Ricciardo sammelte keine Punkte.

Freud und Leid bei McLaren Frust nach Ricciardo-Absturz GP Steiermark

Zwischen den beiden McLaren liegen in Spielberg zehn Startplätze. Eine Erklärung für den Absturz von Daniel Ricciardo hatte man nach dem Quali nicht.

Aktuell McLaren überrennt Ferrari „Freue mich, wenn andere leiden“

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Aktuell F1-Autos verlangen neuen Fahrstil Erst Bremsen, dann Einlenken

Die F1-Piloten müssen mit der aktuellen Auto-Generation ihren Fahrstil anpassen. Wir erklären, was nun anders ist und wie sich das auswirkt.

Ricciardo freut sich auf Paul Ricard „Endlich wieder Auslaufzonen“ GP Aserbaidschan

Für McLaren war das Baku-Rennen ein Rückschlag im Kampf um Platz drei. Daniel Ricciardo sieht aber gute Chancen auf Fortschritte in den nächsten GPs.

Aktuell Frust nach Ricciardo-Überrundung Fahrstil passt nicht zum Auto

Der Jubel um das Norris-Podium überdeckte bei McLaren die Pleite von Daniel Ricciardo. Teamchef Andreas Seidl nimmt seinen Piloten in die Pflicht.

Aktuell Spezielle Helm-Designs für Monaco-GP Vintage-Look mit Rennbrille

Acht Fahrer haben sich für den Grand Prix von Monaco besondere Helm-Designs anfertigen lassen. Wir zeigen Ihnen die Spezial-Helme in der Galerie.

McLaren weiter dritte Kraft Keine Sorgen wegen Ricciardo GP Portugal

McLaren präsentierte sich in Portimao wieder als bestes Mittelfeld-Team. Von Ricciardo erwartet Teamchef Seidl schon in Barcelona einen Fortschritt.

Star-Piloten in Erklärungsnot Ricciardo erlebt Alptraum-Start GP Portugal

Die Portugal-Quali hatte mit Alonso, Ricciardo und Leclerc drei prominente Verlierer. Die Erklärungen fielen von Fall zu Fall unterschiedlich aus.

Aktuell Die Probleme der Team-Wechsler Routiniers werden zu Anfängern

Fünf Fahrer haben über den Winter das Team gewechselt. Alle kämpfen mit Anpassungsschwierigkeiten. Wir suchen nach den Gründen.

Aktuell Imola-Platztausch ohne Drama McLaren-Podium dank Stallregie

Wenn ein Team im Rennen einen Platztausch seiner beiden Fahrer anordnet, sorgt das normalerweise für Diskussionen. Nicht so bei McLaren.

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Aktuell McLarens neues Fahrer-Duo Ricciardo für drei Jahre an Bord

McLaren will den dritten Platz in der WM verteidigen. Das Fahrer-Duo verspricht eine gute Kombination aus Erfahrung und jugendlichem Eifer zu sein.

Aktuell McLaren wittert große Chance Platz drei im Finale noch möglich

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1 2 3 ... 8 ... 13

Daniel Ricciardo begann im Alter von neun Jahren mit dem Kartfahren. Sieben Jahre später, im Jahr 2005, stieg er in den Formelsport ein und sammelte zuerst Erfahrung in der australischen Formel Ford. Ein Jahr danach folgte der dritte Platz in der asiatischen Formel BMW und Rang fünf beim Formel-BMW-Weltfinale. Anschließend zog es das Talent aus Down Under nach Europa. Ricciardo sicherte sich dort 2007 den sechsten Platz der italienischen Formel Renault. 2008 wurde er hinter Valtteri Bottas Vizemeister im Formel Renault 2.0 Europacup. Die westeuropäische Formel Renault schloss er sogar mit dem Titel-Gewinn ab.

Wertvolle F1-Lehrjahre

Die Folge: Er bekam ein Cockpit in der britischen Formel 3, wo er 2009 auf Anhieb Meister wurde. Schnell warf Red Bull Racing ein Auge auf das Talent und nahm den Youngster in den Junior-Kader auf. Im Rahmen der Young Drivers Days 2009 gab er sein Formel-1-Debüt auf der Strecke. Ricciardo lieferte die Bestzeit – mit mehr als einer Sekunde Vorsprung vor den anderen Talenten. Daraufhin beförderte ihn Red Bull im Jahr 2010 zum offiziellen F1-Testfahrer. Parallel bestritt der Youngster für Tech 1 Racing die Formel Renault 3.5, die er als Vizemeister abschloss.

2011 startete Ricciardo erneut in der Formel Renault 3.5, kam dabei aber nicht über den fünften Platz hinaus. Doch der Australier schnupperte ohnehin bereits ganz andere Motorsport-Luft, testete er nebenbei doch weiterhin für Red Bull und dessen F1-Schwester-Team Toro Rosso. An den Grand-Prix-Wochenenden trat er zudem bei Freien Trainings an.

Formel-1-Debüt mit Hispania

Noch vor der Sommerpause 2011 organisierte die Red-Bull-Führung einen Deal, der Ricciardo im Stammcockpit des Hispania Racing F1 Teams unterbrachte. Nachdem er in Silverstone für den spanischen Rennstall debütiert hatte, beendete er die Saison mit unterlegenem Material jedoch punktelos.

Dennoch: Red Bull war von Ricciardo überzeugt. Also durfte der Youngster anschließend als Stammfahrer bei Toro Rosso ran. Seine Leistungen der Saisons 2012 und 2013: nun ja, respektabel. Nicht mehr, nicht weniger. Gute Start-Positionen münzte er nur selten in Punkte-Platzierungen um. Immerhin setzte er sich im zweiten der beiden Jahre gegen seinen Teamkollegen Jean-Eric Vergne durch. Mit Platz 18 und 14 blieb er aber etwas unter den Erwartungen.

Mit Red Bull zum Erfolg

Doch aus der enttäuschenden Saison steuerte der Australier geradewegs ins Rampenlicht: Als Mark Webber bei Red Bull seinen Abschied verkündete, fiel die Wahl bezüglich des Nachfolgers für 2014 nämlich trotzdem auf Ricciardo. Und der Australier lieferte: Bei Renn-Wochenende Nummer fünf erkämpfte sich Ricciardo in Spanien mit Platz drei seine erste Podest-Platzierung. Im darauffolgenden Rennen feierte Ricciardo in Montreal seinen ersten F1-Sieg. Insgesamt schaffte er es achtmal aufs Treppchen. Die Saison schloss er hinter den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf dem dritten Platz ab. Teamintern hatte er sich gegen Sebastian Vettel – der wechselte danach zu Ferrari – durchgesetzt.

In der darauffolgenden Saison blieben die Erfolge allerdings aus. Zu oft gab es technische Probleme. Der Renault-Motor, auf den Red Bull setzte, hielt zudem nicht mehr mit den Maschinen von Mercedes und Ferrari mit. Mit nur zwei Podiums-Plätzen musste sich Ricciardo am Ende mit Rang acht zufriedengeben.

Zurück in die Spur

2016 fand Ricciardo nochmal zu alter Stärke zurück. Beim Großen Preis von Monaco ergatterte er zum ersten Mal überhaupt die F1-Pole-Position. Seine Führung musste er im Rennen jedoch durch einen schlecht getimten Boxenstopp abgeben, wodurch am Ende nur Rang zwei raussprang. In Malaysia gelang ihm der erste Saisonsieg. Bereits zwei Rennen vor Schluss sicherte er sich nach insgesamt acht Podiums-Platzierungen den dritten Platz hinter Rosberg und Hamilton

Anstatt 2017 erneut richtig durchzustarten, präsentierten sich Ricciardo und Red Bull nicht so stark wie erwartet. Dank insgesamt neun Podiums-Plätzen, darunter ein Sieg, fand sich Ricciardo am Schluss immerhin vor Teamkollege Verstappen auf Rang fünf der Fahrerwertung wieder. Gegen Letzteren zog er 2018 dann aber den Kürzeren. Immerhin: Ricciardo glänzte beim Sieg in China und stand auch in Monaco ganz oben auf dem Treppchen. Bei der Endabrechnung musste er sich aber mit Platz sechs begnügen.

Über Renault zu McLaren

Als alle Experten eine Vertrags-Verlängerung bei Red Bull erwartet hatten, überraschte der Australier die Szene und unterschrieb für 2019 bei Renault. Das Saisonergebnis: ein frustrierender neunter Platz. Ein Jahr später verbesserte er sich immerhin auf Rang fünf. Für Ricciardo war das aber zur wenig. Zur Saison 2021 gab der Mann aus Perth den Wechsel zu McLaren bekannt.