Das Ende der Freitagstester

Foto: Honda 54 Bilder

Die FIA schafft die Freitagstestfahrten ab 2007 ab. Stattdessen sollen die Stammfahrer am ersten Trainingstag wieder mehr Kilometer abspulen. Um die weitgehende Untätigkeit vieler Topteams in den ersten freien Trainings zu verhindern, werden zusätzliche Reifen und Motoren gestellt.

Als Tester können Männer wie Alexander Wurz, Anthony Davidson oder Robert Doornbos ab 2007 durchaus noch ihr Geld verdienen, doch aus dem Rampenlicht werden sie verschwinden. Die FIA schafft die Freitagstester 2007 ab, es wird keine Fabelzeiten von Davidson, Kubica und Konsorten mehr geben.

Stattdessen sollen die 22 Stammkräfte wieder verstärkt ins Lenkrad greifen. Um zu verhindern, dass die Fahrer am Freitag die Arbeit verweigern und ihre Motoren schonen, erhalten sie künftig einen Extra-Motor, der am Samstagmorgen wieder ausgebaut wird. Die Rennmotoren müssen nach wie vor zwei GP-Wochenenden überstehen, doch durch die neue Regel sinkt die Laufleistung in einem Lebenszyklus um etwa 300 Kilometer.

Profitieren sollen zum einen das Publikum, das seine Stars nun öfter zu sehen bekommt und zum anderen Neulinge wie Nico Rosberg, die sich so besser auf neue Strecken einschießen können.

Freitags nur mit harten Gummis

Zudem erhält jeder Fahrer für den Freitag einen zusätzlichen Reifensatz. Bridgestone wird als Alleinausrüster ab 2007 vier verschiedene Reifenmischungen zur Verfügung stellen (hart, mittelhart, weich und sehr weich). Der Reifenhersteller entscheidet, welche zwei Mischungen er jeweils zu einem GP-Wochenende mitbringt. Mit diesen zwei Typen müssen alle Teams zurecht kommen. Am Freitag wird allerdings bei jedem Rennen ausnahmslos die härteste Mischung bereitgestellt. Ansonsten hat jeder Fahrer wie bisher sieben Reifensätze pro Wochenende zur Verfügung.

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