Esteban Ocon - Force India -  GP China 2017 - Qualifying - 8.4.2017 sutton-images.com
Lewis Hamilton - Mercedes -  GP China 2017 - Qualifying - 8.4.2017
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Antonio Giovinazzi - Sauber - GP China 2017 - Qualifying - 8.4.2017
Antonio Giovinazzi - Sauber - GP China 2017 - Qualifying - 8.4.2017 48 Bilder

Das Pech des Esteban Ocon

Zwei Mal Gelb in schneller Runde

Esteban Ocons zweite Qualifikation endete wie die erste. Der Franzose flog im Q1 aus der Wertung. Doch diesmal war bei Force Indias Neuzugang Pech im Spiel. Gelbe Flaggen bremsten ihn ein.

Esteban Ocon machte ein langes Gesicht. Zum zweiten Mal flog der baumlange Franzose schon im Q1 aus der Wertung. Doch diesmal gab es gute Gründe, warum es Force Indias Neuzugang nicht wie Teamkollege Sergio Perez in die dritte K.O.-Runde der Qualifikation und auf den 8. Startplatz geschafft hat. Immer wenn Ocon auf einer schnellen Runde unterwegs war, kamen ihm gelbe Flaggen dazwischen.

Beim ersten Mal wurden sie auf der langen Geraden geschwenkt. „Es war keine besonders gute Runde von mir, aber sie hätte zum Weiterkommen reichen können. Wegen der Flagge konnte ich das DRS auf der Geraden nicht öffnen.“ Das bedeutet mit den neuen, breiteren Heckflügel einen Topspeed-Verlust von bis 25 km/h. In Rundenzeit ausgedrückt: 0,6 Sekunden.

Ocon hofft auf Regen wie 2016 in Brasilien

Aber es gab ja noch einen zweiten Versuch, kurz vor Torschluss. Ocon konnte es nicht glauben, als er vor der Zielkurve wieder eine gelbe Flagge sah. „Ich lag über eine Sekunde unter meiner bisherigen Zeit und war sogar leicht schneller als Sergio. Da es am Anfang nur eine stationäre gelbe Flagge war, hat das Team am Funk gesagt: kurz lupfen, dann weiterfahren. Ich lag immer noch auf Kurs. Als ich um die Kurve kam, sah ich Giovinazzis Sauber, Streckenposten und viele Trümmer auf der Bahn. Das war‘s.“

Ocon nahm sofort den Fuß vom Gas. Er tat gut daran, denn zwei seiner ebenfalls um gute Rundenzeiten betrogenen Kollegen erwischte es. Jolyon Palmer und Romain Grosjean müssen jeweils fünf Startplätze zurück, weil sie bei doppelt geschwenkten Flaggen nicht genügend Tempo reduziert hatten. Das wird Ocon zwei Startplätze nach vorne bringen. Wenn der Sauber von Giovinazzi ein neues Getriebe braucht, sogar drei.

Ocon fühlte sich beim zweiten Grand Prix im Force India schon viel wohler mit seinem Auto. „Ich musste ja noch die Strecke lernen, aber ich habe mich mit meinen Ingenieuren gut an das Limit herangetastet. Diesmal konnte ich auch den Speed in der Qualifikation abrufen. Das war in Australien noch nicht der Fall."

Der Mercedes-Junior hofft von seiner bescheidenen Startposition auf Regen und eine Wiederholung seiner Leistung beim GP Brasilien 2016. Da hätte er im Manor um ein Haar einen Punkt geholt. „Wenn es trocken bleibt, sind meine Chance gering, entscheidend nach vorne zu kommen, auch wenn das Überholen auf der langen Geraden etwas einfacher als in Melbourne wird, wo ich lange Zeit nicht mal an Alonso vorbeikam. Im Regen kann es viele Überraschungen geben. Die neue Regenreifen von Pirelli sind ein großes Fragezeichen für alle.“

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