Das Red Bull Wunder

Foto: dpa

Mark Webber rechnete mit einem Platz in den ersten drei Startreihen. Als er dann zuerst das P1-Schild an der Boxenmauer sah - aus dem zum Schluss noch ein zweiter Platz wurde - da wollte der Australier erst gar nicht recht glauben, dass es hier mit rechten Dingen zugeht.

Nach Durchsicht aller Daten meinte der Red Bull-Pilot: "Ich glaube, dass ich auch mit der Benzinmenge nicht so schlecht dastehe." Und woher kam der große Sprung vom Freitag zum Samstag? "Wir haben das Setup umgebaut, was uns vorallem im langsamen letzten Streckensektor Zeit brachte. Und der Wind stand günstiger für uns. Er kam in den schnellen Kurven entweder von vorne oder von hinten." Am Freitag herrscjhte in Copse, Becketts und Bridge noch Seitenwind. Da hat der Red Bull RB4 Defizite.

Webber will keine Lotterie

Webbers Ausrufezeichen bringt Red Bull zum ersten Mal seit dem Formel 1-Debüt 2005 in die erste Startreihe. Webber wünscht sich ein trockenes Rennen, obwohl er ein Regenspezialist ist: "Wenn ich schon mal so weit vorne stehe, will ich reguläre Bedingungen und keine Lotterie." David Coulthard konnte von der Abstimmungsänderung und den geänderten Windverhältnissen nicht profitieren. "Ich bin am Morgen nur auf nasser Fahrbahn gefahren, weil mich ein Ölleck eine halbe Stunde in den Boxen festhielt", fluchte der Schotte.

Ohne Vorbereitung fehlte dem ältesten Fahrer im Feld das Vertrauen. "Du brauchst ein paar Versuche, um dich an den Wind zu gewöhnen. In Copse Corner bin ich viel zu spitz reingefahren. Am Kurvenausgang hat das Auto untersteuert. Dort gingen die paar Hundertstel verloren, die mir zum Weiterkommen in das Top Ten-Finale gefehlt haben." Der angehende Rentner konnte sich so richtig darüber ärgern. "Jetzt läuft das Auto endlich mal, und da kommt mir so ein blödes Ölleck dazwischen. Wer die Vorgeschichte nicht kennt, muss den Eindruck haben, dass ich im Vergleich zu Webber nur herumgeschlichen bin."

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