David Coulthard

"Ich denke zuviel"

Foto: dpa

David Coulthard kämpft 2004 um seine Karriere. Er beneidet Teamkollege Kimi Räikkönen um seine Lockerheit. Trotzdem gibt der Schotte das Duell gegen das finnische Supertalent noch nicht verloren.

Bei McLaren-Mercedes muss David Coulthard zum Ende des Jahres nach neun Jahren den Hut nehmen. Zu sehr hat ihn sein junger Teamkollege Kimi Räikkönen dominiert. Kann Coulthard das Blatt im internen Duell doch noch wenden? "Ich habe beim Finale in Suzuka gezeigt, dass ich es kann. Leider war ich 2003 nicht konstant genug."

Der ehemalige Vize-Weltmeister räumt ein, dass ihm die Lockerheit des Finnen fehlt: "Kimi macht sich weniger Gedanken als ich. Wenn das Auto mal schlecht liegt, stört ihn das nicht. Dann legt er sich ins Motorhome zum Schlafen. Deshalb fährt er unbelastet."

David Coulthard: "Ärgere mich über jedes Problem"

Coulthard ist das genaue Gegenteil des Youngsters: "Ich ärgere mich über jedes Problem und denke zuviel nach. Das bremst mich. Wenn die Psyche nicht stimmt, ist man nicht schnell."

Sein aktuelles Auto bremsen zur Zeit vor allem die Reifen: "Unser Problem ist die erste Runde. Da finden wir wie im Vorjahr nicht genug Grip. Vielleicht brauchen wir ein paar Rennen, bis wir dieses Problem gelöst haben. Wir müssen es lösen, sonst stehen wir beim start zu weit hinten. Im Renntrimm sind wir bei der Musik."

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