Foto: red bull

David Coulthard kritisiert neues Qualifying

Formel 1-Pilot David Coulthard hat die neue Form des Qualifying scharf kritisiert und Änderungen gefordert. Die Regeln seien "irgendwie lächerlich", meinte der 13fache Grand-Prix-Sieger und machte sich für die Abschaffung der "Ein-Runden-Qualifikation" stark.

"Selbst ich bin nicht aufgeregt, wenn ich zum Qualifying rausfahre", sagte der Schotte, der beim Auftaktrennen in Australien überraschend Vierter geworden war, am Montag (7.3.) der BBC.

"Ich hab diesmal zwar total davon profitiert, aber so was wollen wir wirklich nicht sehen. Das war irgendwie lächerlich", kritisierte Coulthard die "Regenlotterie" am Samstag, der unter anderem Michael Schumacher zum Opfer gefallen war. Die Qualifikation entwickle sich immer mehr zu einer "Handicap-Veranstaltung": "Das wäre so als ob im Fußball der FC Chelsea ein paar Spieler für mehrere Begegnungen rausnehmen müsste, weil er zu oft gewinnt. Das ist nicht fair."

Insbesondere Felipe Massa tat dem Red-Bull-Piloten leid. Der Brasilianer ging mit Trockenreifen auf die Strecke und wurde vom plötzlich einsetzenden Regen überrascht. "All seine Arbeit und Bemühungen, seine Karriere, das Team und die Sponsoren - das alles geht den Bach runter, weil es zu regnen beginnt. Hier geht es auch um den Lebensunterhalt."

Coulthard schlägt eine leicht veränderte Rückkehr zum früheren Qualifikationsmodus vor: "Es sollte eine Stunde dauern, mit vier Qualifikationsrunden, und du musst alle Viertelstunde ein Mal raus, wenn alle Autos auf der Strecke sind."

In dieser Formel 1-Saison ist das Qualifying aufgeteilt worden: Die Fahrer müssen samstags und sonntags zu vorher festgelegten Zeiten jeweils eine Qualifikationsrunde absolvieren. Beide Rundenzeiten werden addiert und ergeben die Startposition.

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