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Der letzte Widerstandskämpfer

Foto: dpa 52 Bilder

McLaren-Teamchef Ron Dennis ist der härteste Widerständler auf dem Weg zum großen Formel 1-Frieden. Im Bezug auf die Herstellermeisterschaft gab der Engländer nun klein bei. Bleibt noch das Tauziehen um die zukünftige Verteilung des Geldes.

28.03.2006 Markus Stier

Nachdem sich die Hersteller und die mit ihnen verbandelten Teams allesamt in die Formel 1 ab 2008 eingeschrieben haben, plaudert Geschäftsführer Bernie Ecclestone aus dem Nähkästchen. Der härteste Widerstandskämpfer sei Ron Dennis gewesen, verrät Ecclestone. Aber auch der McLaren-Chef habe gar keine Wahl gehabt, als zu unterschreiben. "Seine Verträge mit Alonso und Vodafone sind nur unter der Bedingung gültig, dass McLaren an der Formel 1-WM teilnimmt", sagt Ecclestone.

Auf Sponsorgeld kann Dennis aber zur Zeit schwer verzichten. Zu groß ist die Schuldenlast durch den Bau der Mega-Fabrik Paragon. Dennis konnte seine Bank dazu bringen, die Tilgung für die 170 Millionen Dollar schwere Hypothek für ein Jahr auszusetzen. Während McLaren und Mercedes in früheren Jahren rigoros Sponsoren abwiesen, um das Erscheinungsbild der Silberpfeile nicht zu verschandeln, sehen die MP4-21 aus wie rasende Litfasssäulen.

Ecclestone: Ron ist ein Rosinenpicker

Wegen der finanziellen Klammheit ist Ron Dennis auch im finanziellen Tauziehen um die Formel 1-Zukunft der letzte Krieger. Während sich ein Frieden zwischen Herstellern und den neuen Formel 1-Besitzern von Alpha Prema immer deutlicher abzeichnet, fordert ausgerechnet Ecclestones härtester Widersacher die gleichen Sonderzahlungen, die die Rennställe erhalten, welche vorzeitig das neue Concorde-Abkommen unterschrieben haben. "Ron will immer die Rosinen", klagt Eccelstone. "Das ist typisch Ron. Er verlangt gleiches Recht für alle, aber für sich ein bisschen mehr."

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