Der nächste Schlag für BAR

Die Serie schlechter Nachrichten für BAR-Chef David Richards reißt nach dem Abwandern von Jenson Button nicht ab: Das in Hockenheim erstmals eingesetzte Bremsdifferenzial hat die Sportbehörde FIA nun endgültig für nicht regelkonform erklärt.

Nach dem freien Training in Hockenheim war der Konkurrenz erstmals aufgefallen, dass von den Vorderrädern des BAR geheimnisvolle Metall-Wellen ins Chassis münden. Dahinter verbirgt sich ein Bremsdifferenzial, das ein Blockieren vor allem des kurveninneren Vorderrades verhindern soll. Der Vorteil: Mit dieser Lösung lässt sich das Auto weiter in die Kurven hineinbremsen.

Die Kommissare beanstandeten das Differenzial, das Team musste die neue Technik noch vor dem Rennen ausbauen. Anschließend protestierte BAR mit Hilfe des britischen Motorsport-Verbandes gegen das Verbot der neuen Technik - vergebens. Das internationale Sportgericht der FIA bestätigte am 9. August die Ansicht der technischen Kommissare in Hockenheim, dass es sich bei dem elektrohydraulisch gesteuerten Differenzial um eine verbotene Fahrhilfe handelt. Zulässig ist lediglich eine rein mechanische Lösung.

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