Deutsche F1-Piloten in Brasilien - Qualifying

Sechs Mal Lob für Hülkenberg

Vettel Hülkenberg Foto: xpb 25 Bilder

Seit 2004 gab es keine rein deutsche erste Startreihe mehr. Auf die beiden Schumacher-Brüder folgten in Brasilien Nico Hülkenberg und Sebastian Vettel. Für den jungen Williams-Piloten gab es von seinen sechs Landsleuten im Fahrerfeld jede Menge Lob.

Timo Glock:

Timo Glock war mit seinem Training zufrieden. Wieder einmal konnte er die beiden Lotus hinter sich lassen. "Bei diesen Verhältnissen habe ich in diesem Jahr immer 100 Prozent rausgeholt", freute sich der Virgin-Pilot. "Da war ich immer schnell und konnte den Rückstand auf Lotus aufholen." Ganz zufrieden war er aber nicht. "Nach meinem ersten Versuch haben wir was am Frontflügel verstellt, was aber falsch war." Die Leistung von Nico Hülkenberg sah Glock auch mit Freude. "Das war die richtige Antwort, die er gegeben hat. Das hat er schon gut gemacht."

Adrian Sutil:

Bei Adrian Sutil lief am Samstag nicht viel zusammen. "Der Tag hat schon schlecht angefangen. Aus irgendeinem Grund ging es im Nassen überhaupt nicht. Wir haben einfach keinen Grip gehabt", klagte der Force India-Pilot. Dabei waren es eigentlich die perfekten Verhältnisse für den Regenspezialist. "Es ist frustrierend. Das waren die gleichen Bedingungen wie im letzten Jahr und da waren wir Dritter." Eine Mitschuld gab Sutil auch seinem Teamkollegen Tonio Liuzzi. "Er hat mich mutwillig abgedrängt und wollte mich nicht vorbeilassen." Über Nico Hülkenberg verlor Sutil auch nur lobende Worte. "Das war sensationell. Er ist allen um die Ohren gefahren. Das war cool."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg saß nach dem Qualifying nicht besonders gut gelaunt im Mercedes-Pavillon. Kurz zuvor war der Silberpfeil-Pilot bei den Stewards. "Buemi hat mich in meiner schnellen Runde abgeblockt. Das hat mir den Einzug in die dritte Runde gekostet. Deshalb war ich bei den Stewards um zu versuchen, dass er eine Strafe bekommt." Dabei waren die Bedingungen eigentlich ideal für die Silberpfeile. "Es ist wirklich enttäuschend so weit hinten zu stehen, wenn wir eigentlich von den Verhältnissen hätten profitieren können."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld saß schon umgezogen im Sauber-Pavillon, als Nico Hülkenberg seine Pole Position-Runde fuhr. "Das ist ja unglaublich", freute sich Heidfeld mit. "Platz eins überhaupt, aber dann noch mit diesem Riesenvorsprung." Er selbst war mit seinem Training unzufrieden. Nach Platz acht am Freitag ist Rang 16 in der Qualifikation eine Enttäuschung. "Im Regen ist unser Auto schwieriger zu fahren als auf trockener Piste. Bei uns hat auch das Timing nicht gestimmt. Wir sind mit den Intermediates zu früh raus. Als die Strecke am besten war, waren die Reifen schon über den Berg. Um ehrlich zu sein. Es wäre ein bisschen schneller gegangen, aber für die Top Ten hätte es nicht gereicht."

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel war am Samstag der schnellste der fünf WM-Kandidaten. Für die Pole Position reichte es trotzdem nicht. "Nico (Hülkenberg) hat uns alle ganz schlecht aussehen lassen. Wenn man sich den Abstand anschaut, dann ist das schon etwas frustrierend", sprach der Heppenheimer seinem Landsmann ein Lob aus. Dabei hatte der Red Bull-Pilot zunächst gar nicht bemerkt, wie weit er wirklich hinten lag. "Zunächst dachte ich, es wäre nur ein Zehntel, doch dann habe ich eine Zeile weiter vorne geschaut und gesehen, dass er über eine Sekunde schneller war. " Unzufrieden war Vettel dennoch nicht. "Wir wollten auf Pole. Aber es hätte auch schlimmer laufen können."

Michael Schumacher:

Wie das Qualifying aus Sicht von Michael Schumacher gelaufen ist, lesen Sie hier:

>> Schumacher: "Kampf um Pole Position wäre möglich gewesen"

Nico Hülkenberg:

Alles über die sensationelle Qualifying-Leistung von Nico Hülkenberg gibt es hier:

>> Hülkenberg: Das Geheimnis der Sensations-Runde

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