Deutsche Piloten beim GP Australien

Guter Start für deutsches Quartett

Adrian Sutil & Nico Hülkenberg - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2013 Foto: xpb 89 Bilder

Alle vier deutschen Piloten erwischten einen guten Start in die neue Saison. Sebastian Vettel ist der haushohe Favorit. Nico Rosberg ist Mercedes im Kampf um die zweite Kraft unter den Teams. Und Nico Hülkenberg und Adrian Sutil sind auf dem besten Weg zu WM-Punkten. Alle vier deutschen Piloten hatten ihre Teamkollegen im Griff.

Der erste Trainingstag in Melbourne hat endlich die ersten Antworten geliefert. Das Wichtigste vorneweg: Red Bull scheint dem Rest der Formel 1 mal wieder den Heckflügel zu zeigen – und zwar deutlich. Sebastian Vettel dominierte die beiden Sitzungen am Freitag nach Belieben. Auch von Verkehr und KERS-Problemen ließ sich der Heppenheimer nicht aufhalten.

Genau wie der Rest der Konkurrenz kam auch Teamkollege Mark Webber nicht mit. Wieder einmal scheint das Heimspiel für den Australier mit Frust zu enden. Vettel scheint sich nur selbst schlagen zu können. Doch wie immer hält der Champion den Ball flach. "Heute lief es ganz gut, aber wir müssen erst einmal sehen, wie sich die Bedingungen entwickeln. Morgen soll es schon kühler werden. Und die Reifen reagieren sehr sensibel auf Temperaturänderungen."

Mercedes hinter Red Bull

Der schnellster Pilot hinter dem Red Bull-Duo hieß am Freitag Nico Rosberg. Auch wenn vier Zehntel zur Spitze fehlten, konnte Mercedes die guten Testeindrücke bestätigen. "Wir haben viel gelernt und können mit dem Programm heute zufrieden sein", zog der Deutsche ein positives Fazit. "Vor allem wenn man vergleicht, wo wir letztes Jahr standen."

Nur zwei Dinge müssen den Silberpfeil-Fans Sorgen machen. Lotus und Ferrari sahen auf den Longruns stark aus. Und die Technik spielte am Ende der Sitzung beiden Mercedes-Piloten einen Streich. Lewis Hamilton rutschte nach einem Problem mit dem Splitter im Kiesbett. Rosberg rollte mit einem Getriebeproblem aus.

Hülkenberg und Sutil kämpfen um Startplatz neun

Mit dem Kampf um die vorderen Plätze haben Adrian Sutil und Nico Hülkenberg nichts zu tun. Dennoch waren auch sie zufrieden. Auf den Plätzen neun und zehn dürften beide auch am Samstag gute Chancen auf den Einzug in das Top Ten-Finale zu haben. "Die ersten vier Teams dürften etwas zu weit entfernt sein", erklärte Sutil. "Aber McLaren müssen wir versuchen zu schlagen."

Der Hauptpreis, um den beide im Qualifying kämpfen, heißt somit Platz neun. "Es ist natürlich unser Ziel, an der Spitze des Mittelfelds vor Sauber zu landen", so Sutil. Hülkenberg konterte: "Der Force India sah wirklich gut aus. Aber ich bin in meiner schnellen Runde im Verkehr stecken geblieben. Und die Balance hat heute auch noch nicht ganz gepasst." Wenn im Qualifying alles glatt läuft, sollte Force India keine Chance mehr haben hofft man im Sauber-Lager.

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