Deutsche verlieren ihre Trainingsduelle

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Das Qualifying zum Rennen in Barcelona lief aus deutscher Sicht enttäuschend. Alle fünf Piloten verloren am Samstag (26.4.) ihre Duelle gegen die Teamkollegen.

"Formel Deutschland" wurde die diesjährige Formel 1-Saison noch zu Jahresbeginn genannt. Vor dem vierten Grand Prix läuft es aktuell allerdings mehr nach dem Motto "Masse statt Klasse". Alle fünf deutschen Fahrer stehen in der Startaufstellung hinter ihren Teamkollegen.

Wie schon aus den ersten drei Rennen gewohnt, konnte Adrian Sutil beim Hinterbänkler-Team Force India seinen teaminternen Widersacher Giancarlo Fisichella nicht in Bedrängnis bringen. "Ich hatte Pech mit Verkehr. Vorher in den Trainings war es noch ganz eng zwischen uns beiden", lautete die Ausrede von Adrian Sutil.

Vettel bleibt in Q1 hängen

Sebastian Vettel klagte dagegen über sein Ferrari-Aggregat. Wie schon in Bahrain machte das Triebwerk Probleme. Außerdem traf der Youngster das richtige Set-Up nicht: "In Kurve drei bin ich nur rumgerutscht. Mir hat einfach das Vertrauen in das Auto gefehlt." Dadurch blieb der Heppenheimer schon in Q1 hängen, während Sebastien Bourdais im zweiten Toro Rosso locker die zweite Runde des Qualifyings erreichte.

Auch für Timo Glock ist es kein neues Gefühl hinter dem eigenen Teamkollegen zu starten. "Der zweite Abschnitt lief einfach nicht nach Plan", sagte der Kölner nach der vierten Quali-Niederlage gegen Trulli in Folge. "Ich konnte meine Zeit nicht mehr verbessern. Das Gefühl für die Runde war eigentlich gut. Ich habe keine Erklärung." Ähnlich wie Vettel verlor Glock vor allem im ersten Sektor.

Rosberg erstmals hinter Nakajima

Eine neue Erfahrung ist die Trainingsniederlage dagegen für Nico Rosberg: "Es war einfach kein guter Tag für uns", sagte der enttäuschte Wiesbadener. "Von Rang 15 wird es schwer im Rennen." Der Williams-Pilot will vor dem Rennen volltanken und hofft dadurch nach vorne zu kommen. Teamkollege Kazuki Najakima war dagegen zufrieden mit Rang zwölf: "Ich bin glücklich. Das war mein bestes Training in diesem Jahr."

Auch der fünfte im deutschen Bunde fuhr am Samstag unter seinen Möglichkeiten. Nick Heidfeld stellte seinen BMW-Sauber nur auf Rang neun. "Ich bin natürlich nicht zufrieden", stellte der Mönchengladbacher klar. "Ich habe die letzte Runde nicht so gut hinbekommen. Dass die Reifen am Ende der Runde gekörnt haben, hat nicht geholfen." Wie schon in Bahrain war Kubica der Erfolgreichere. Der Pole stellte seinen BMW auf Startposition vier.

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