Deutscher Erfolg

Vier Mal Punkte in Singapur

Foto: Red Bull 56 Bilder

Deutschland hat am Sonntag (28.9.) eindeutig die Nationenwertung des GP Singapur gewonnen. Nico Rosberg, Timo Glock, Sebastian Vettel und Nick Heidfeld sammelten zusammen 20 Punkte. Sie landeten auf den Plätzen zwei, vier, fünf und sechs.

Rosberg Sieger der nationalen Wertung

Sieger in der nationalen Wertung war eindeutig Nico Rosberg. Der Williams-Pilot fuhr ein exzellentes Rennen und hätte den Sieg auch verdient gehabt. Immerhin musste Rosberg wegen Tankens in der Safety-Car-Phase zu einem Strafstopp in die Box. Die Extra-Durchfahrt samt zehn Sekunden Stillstand kostete netto 28,951 Sekunden.

Rosberg war trotzdem zufrieden mit seinem besten Formel 1-Resultat. Er lieferte eine starke Vorstellung ab, führte elf Runden, und drehte konstant schnelle Runden. Besonders wichtig war das Überholmanöver an Jarno Trulli. Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen klappte es mit qualmenden Reifen am Ende des 700 Meter langen Raffles Boulevard in der siebten Runde. "Es war extrem wichtig für unsere Strategie, an Trulli vorbeizukommen. Er war mit einem Stopp unterwegs und deshalb sehr langsam."

Lob auch an das Williams-Team, das Rosberg nach Bekanntgabe der Strafe die maximale Karenzzeit auf der Strecke ließen, damit Nico an der Spitze Tempo bolzen konnte. "Ich bin eine Qualifikationsrunde nach der anderen gefahren", schwärmte Rosberg. Es lohnte sich. Der Strafstopp warf ihn nur von Platz eins auf drei zurück.

Glock schafft Saisonziel

Auch Timo Glock war im Ziel zufrieden. "Heute habe ich mein Saisonziel von 20 Punkten erreicht." Der Kämpfer aus dem Odenwald war besser als sein Auto. Als die Reifen abbauten, sprang sein Toyota wild über die Bodenwellen. Aus aerodynamischen Gründen muss der TF108 hart gefedert sein. "Auf den Bodenwellen war es ziemlich ungemütlich. Ich habe trotzdem in den 61 Runden nicht einen Fehler gemacht", hakte Glock Platz vier ab. Zum dritten Mal nach Montreal und Valencia holte der 26-Jährige mit Wahlwohnsitz Köln Punkte auf einem Stadtkurs.

Vettel kämpft mit Fisch im Cockpit

Glock widerlegte wie auch Rosberg die These, dass man in Singapur nicht überholen kann. Beim Re-Start nach der ersten Safety-Car-Phase bremste er Vettel vor der Kurve 7 aus. "Ich habe zu spät gebremst, bin zu weit rausgerutscht, und schon war Timo innen durch." Der Sieger von Monza kämpfte ab Hälfte des Rennens mit Bremsproblemen und in den letzten zehn Runden mit einer losen Trinkflasche. 

"Bei uns ist die Flüssigkeit in einem Beutel untergebracht. Der fiel ins Cockpit und rutschte mir zwischen den Füßen herum. Ich dachte immer: Habe ich da einen Fisch im Auto?" Auch fünfte Plätze können Freude machen: "Unter den gegebenen Umständen war es das bestmögliche Resultat."

Heidfeld flucht über Verkehr

Nick Heidfeld haderte noch nach dem Rennen mit seiner Strafversetzung im Training um drei Startplätze. "Von weiter vorne hätte ich mit meiner Spritladung bessere Chancen gehabt." Heidfeld wurde beim Start innen eingequetscht und kam als Achter aus der Startrunde zurück. "Ich hing das ganze Rennen im Verkehr. Das ist ärgerlich, denn ich hatte an diesem Tag ein richtig gutes Rennauto. Es wäre viel mehr möglich gewesen als nur drei Punkte."

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