Die zweite Steuerreform

Foto: Wolfgang Wilhelm

Weil sich die massiven Regeländerungen 2003 nicht ausnahmslos bewährt haben, besserten die Sportbehörde FIA und die Formel 1-Teams für die kommende Saison nach.

Die Regeländerungen für die Saison 2004 im Einzelnen:

Zeitplan
Zwei einstündige Freie Trainings stehen am Freitag, zwei 45 minütige Sitzungen am Samstag auf dem Programm. Die Qualifikation findet am Samstag um 14 Uhr in zwei Einzelzeitfahren statt. Einen Warm up gibt es nicht mehr. (Den kompletten Zeitplan finden Sie auch in unserer Australien-GP-Vorschau.)

Reifenwahl:
Jedem Fahrer stehen zehn Reifensätze pro Wochenende zur Verfügung. Er kann aus zwei Typen wählen. Am Ende des Freitags muss er drei Sätze zurückgeben und sich am Samstagmorgen noch vor dem Freien Training für den Typ entscheiden, mit dem er das Wochenende fortsetzt. Bei Regen darf er bis nach dem Freien Training am Samstag warten.

Dritter Fahrer:
Teams, die in der Konstzrukteurswertung 2003 nicht zu den besten vier gehörten (BAR, Toyota, Jaguar, Sauber, Jordan und Minardi), dürfen am Freitag ein drittes Auto zu Testzwecken im Freien Training einsetzen. Das Auto muss nicht in den gleichen Farben wie die beiden Einsatz-Fahrzeuge lackiert sein. Der Fahrer darf in den letzten zwei Jahren maximal sechs Grand Prix bestritten haben.

Qualifikation:
Die Startreihenfolge richtet sich zunächst nach dem Zieleinlauf des vorangegangenen Rennens (Rubens Barrichello startet als Suzuka-Sieger 2003 als Erster.). Nach zwei Minuten Pause geht der langsamste Fahrer des ersten Durchgangs für die entscheidende Qualifikationsrunde als Erster auf die Strecke. Beim ersten Durchgang sind Abstimmung und Tankinhalt freigestellt. Vor dem entscheidenden zweiten Durchgang müssen Abstimmung und Benzinmenge festgelegt werden. Änderungen sind vor dem Rennen nicht mehr möglich. Wer beim ersten versuch von der strecke fliegt, oder einen Defekt erleidet, muss automatisch von hinten starten.

Testbeschränkung:
Zwischen dem ersten und letzten Rennen sind maximal 48 Testtage pro Team zulässig. Einsatzorte und Anzahl der Autos sind freigestellt.

Tempolimit:
In der Boxengasse wird das Tempolimit von 80 auf maximal 100 km/h angehoben.

Aerodynamik:
Die Motorabdeckung muss im Profil betrachtet zur Sponsor-Flächenvergrößerung in gerader Linie von 925 Millimeter auf 550 Millimeter abfallen. Der Heckflügel darf im oberen Teil nur noch aus zwei statt wie bisher drei Elementen bestehen. Die Endplatten werden den Sponsoren zuliebe um 10 Zentimeter verlängert.

Elektronik:
Traktionskontrollen sind weiter erlaubt, jede Form von Startautomatik aber verboten. Der Fahrer muss Kupplung und Gas wieder selbst dosieren. Erst ab 100 km/h darf er in den nächsthöheren Gang schalten. Automatisches Schalten, das Vorwählen oder Speichern von Schaltvorgängen ist untersagt.

Wochenend-Motor:
Der Motor darf während des gesamten GP-Wochenendes weder gewechselt noch geöffnet werden. Sollte dies wegen eines Defektes doch nötig sein, verliert der betroffene Fahrer zehn Startplätze.

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