Diskussionen um Alonso-Strafe

Foto: Daniel Reinhard

Gestern abend wurde Fernando Alonso wegen seiner Rüpeleien im Freien Training von der FIA bestraft. Jetzt scheint es so, als könnte der Weltmeister wegen einer schlampigen Formulierung im Urteilsspruch durch die Machen des Gesetzes schlüpfen.

In dem um 18.25 Uhr verteilten Bulletin der Motorsport-Behörde heißt es nämlich, dass zu jeder "schnellsten" Runde, die Alonso in jedem der drei Abschnitte im Qualifying fährt, eine Zeitstrafe von zwei Sekunden addiert wird.

Logische Konsequenz: Dann wird eben die zweitschnellste Runde für das Ergebnis in Betracht gezogen. Über eine derartige Argumentation denkt man bei Renault zur Stunde nach. Somit ist es möglich, dass die Buße für Alonso wohl ziemlich glimpflicher ausfällt als von der FIA beabsichtigt: Denn mit den Michelin-Reifen ist es ohne weiteres möglich, zwei schnelle Runden unmittelbar hintereinander zu drehen.

Das Schlamassel für die FIA hätte sich leicht vermeiden lassen, indem die Kommissare das Wort "schnellste Trainingsrunde“ ersetzt hätten durch das Wörtchen "jede Trainingsrunde“. So war es wohl auch gemeint.

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