Domenicali blickt auf das Restprogramm

"Ferrari in Japan in der Defensive"

Ferrari-Team GP Singapur Foto: Daniel Reinhard 32 Bilder

Fernando Alonso wurde in dieser Saison bereits zwei Mal abgeschrieben. Nach zwei Siegen in Folge ist der Spanier der erste Jäger von Red Bull-Pilot Mark Webber. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali blickt auf das Restprogramm. In Japan sieht er die Scuderia in der Defensive.

Trotz des Ausfalls beim GP Belgien hat kein Pilot in den letzten fünf Rennen mehr Punkte gemacht als Fernando Alonso. Nach seinen zwei Siegen in Monza und Singapur ist der Spanier endgültig wieder im WM-Geschäft. Mit elf Punkten Rückstand ist der Weltmeister von 2005 und 2006 nun der erste Verfolger von WM-Spitzenreiter Mark Webber.

Für Ferrari Teamchef Stefano Domenicali ist das allerdings noch lange kein Grund, in Jubel auszubrechen. Bis zum ersten Fahrertitel seit drei Jahren ist es noch ein langer weg. "Wir haben außer ein paar Rennsiegen noch nichts erreicht", drückt der Ferrari-Capo auf die Euphoriebremse.

Ferrari ohne große Updates im Saisonfinale

Domenicali weiß, dass Red Bull und McLaren bis zur Ziellinie in Abu Dhabi harte Gegenwehr leisten werden. Ausfälle kann sich jetzt keiner mehr leisten. "Wir müssen vor allem an der Zuverlässigkeit arbeiten", erklärt Domenicali mit Blick auf die Getriebeprobleme von Felipe Massa im Qualifying. "In Singapur haben wir einen hohen Preis bezahlt." Massa wurde im Rennen gerade noch Achter. Red Bull konnte seinen Vorsprung in der Teamwertung auf 64 Punkte ausbauen.
 
Das Technikbüro in Maranello arbeitet mittlerweile an zwei Baustellen. Das Auto für 2011 ist bereits im Windkanal. Da bleibt wenig Zeit für technische Neuerungen am 2010er Modell. "Das Auto ist in den letzten Rennen besser geworden. Für die Endspurt in der Meisterschaft haben wir aber nur noch kleinere Updates", kündigt Domenicali an. Dennoch gibt sich der Teamchef zuversichtlich. "Ich glaube fest daran, dass wir bis zum letzten Rennen um den Titel kämpfen können."

Domenicali: Japan schwierig, Korea ungewiss

Das Rennen in Singapur war kurz nach der Siegerehrung abgehakt. Domenicali blickt bereits auf die letzten vier Rennen der Saison. Der Italiener glaubt, dass die Aufgabe in den nächsten Rennen nicht einfach wird. "Ich erwarte, dass McLaren in Japan wieder stark zurückkommt. Red Bull ist sowieso immer stark. Das wird schwierig für uns. Suzuka ist eine Strecke, auf der wir in der Defensive sind"

Für Korea wollte Domenicali noch keine Prognose abgeben. Bei dem Premierenrennen Ende Oktober gibt es noch zu viele Unbekannten in der Rechnung. "Wir müssen uns erstmal die Simulationen anschauen. Da sagt man einen Tag vor dem Training, dass man mit F-Schacht fährt und am Ende ist das Gegenteil der Fall. Ich weiß nicht, welche Bedingungen wir vorfinden und kann deshalb keine Einschätzung zu abgeben."

Brasilien "okay" für Ferrari

Das beste der vier Finalrennen scheint für Ferrari Sao Paulo zu sein. Ferrari hat hier dreimal in den letzten vier Jahren triumphiert. "Brasilien sollte okay für uns sein", hält Domenicali den Ball flach. Das Saisonfinale wird zwei Wochen später in Abu Dhabi ausgetragen. Für das Finale erwartet Domenicali einen heißen Kampf. "Da müssen wir mal sehen, wie die Situation in der Meisterschaft ist. Aber für uns ist Abu Dhabi eher schwierig."

Der Italiener erwartet, dass die mentale Stärke den Ausschlag gibt. "Viel entscheidet sich jetzt im Kopf - sowohl bei den Fahrern als auch im Team. Ich weiß, dass Fernando mental sehr stark ist. Ich hoffe, er kann die anderen schlagen. Wir werden vor allem auf Teamwork setzen. Es ist wichtig, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen. Das ist die entscheidende Phase der Saison. Wir müssen cool bleiben. Jeder Fehler ist jetzt sehr schmerzhaft."

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