Donington Park

Baugenehmigung erteilt

Foto: dpa

Nachdem der Bezirksrat grünes Licht für den Ausbau der Strecke im englischen Donington gegeben hat, wollen die Organisatoren nun endlich die Pläne in die Tat umsetzen.

Als Formel 1-Zampano Bernie Ecclestone den Grand Prix von England ab 2010 von Silverstone an Donington weitergab, sorgte das für einige Bedenken bei den Experten. Die 1931 eröffnete Strecke in der Grafschaft Leicestershire weist noch einigen Renovierungsbedarf auf, bevor sie den Standards an einen modernen F1-Kurs entspricht. Dass die notwendigen Bauarbeiten rechtzeitig fertig werden, wurde auch von britischen Experten in Zweifel gezogen.

Optimismus beim Streckenchef

Streckenchef Gilles Simon hat diese Bedenken nie geteilt und stets Optimismus verbreitet. Nachdem am Donnerstag (9.1.) endlich die umstrittene Genehmigung für den Ausbau erteilt wurde, ist der Organisator natürlich umso zuversichtlicher: "Donnington wird seine Zusagen einhalten", versprach Gillet großspurig. Mit der Baugenehmigung sei ein großer Schritt nach vorne gelungen und ein weiteres Ziel erreicht.

Dabei schwörte der Organisator auch seine Mitstreiter und Sponsoren ein, bis zum Ende weiter zu kämpfen. Alle werden mit "Herzblut und Leideschaft" an dem Projekt weiterarbeiten, so Gillet. 100 Millionen Pfund soll der Umbau kosten. Bis Juli 2010 muss die modernisierte Anlage stehen.  Die FIA hat feste Termine für die Abnahmekontrollen gesetzt, damit der Grand Prix wie geplant nach den aktuellen Sicherheitsstandards durchgeführt werden kann.

Motiviation durch Kritik

"Es gibt noch viel zu tun und bei mir herrscht bereits eine große Vorfreude auf den Grand Prix im kommenden Jahr", sagte Gillet. "Je mehr mir von Expertenseite ein Scheitern prophezeit wird, umso mehr scheine ich erreichen zu können." Aus den pessimistischen Prognosen der Kritiker ziehe er eher noch Motivation. Scheitern ist dabei keine Option: "Ich habe mir Ziele gesteckt und bin sicher, dass sie realistisch sind."

Sollte es doch nicht rechtzeitig mit dem Ausbau klappen, wäre das auch eine Niederlage für Bernie Ecclestone. Der F1-Boss hatte den Grand Prix gegen die öffentliche Kritik aus der traditionsreichen "Heimat des britischen Rennsports" in Silverstone abgezogen. Falls die Verantwortlichen den gesteckten Zeitplan doch nicht einhalten können, stünden allerdings noch andere Alternativen parat, ließ Ecclestone verlauten.

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