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Doppelflügel nicht vor 2008

Foto: FIA

Bei einem Treffen der Technischen Arbeitsgruppe der Formel 1 am Freitag (2.12.) entschieden sich die Technischen Direktoren gegen eine vorzeitige Einführung des zukünftig geplanten Doppel-Hecklügels. Die Ingenieure wollen das Konzept erst ausgiebig testen lassen.

05.12.2005 Kommentare

Viele schlaue Köpfe haben sich viele Jahre lang damit beschäftigt, wie in der Formel 1 das Überholen wieder erleichtert werden kann. Der zu Red Bull wechselnde Technik-Guru Adrain Newey glaubt die Lösung gefunden zu haben: der CDG-Flügel (Centreline Downwash Generating) soll Luftverwirbelungen hinter dem Heck reduzieren und damit das Fahren im Windschatten deutlich einfacher machen.

Neweys Kollegen haben die Idee beim Treffen der Tecnical Working Group nicht abgelehnt, aber sie sind gegen eine vorzeitige Einführung des CDG-Leitwerks. "Wir müssen erst einmal eine Menge Tests durchführen", sagt Ferrari-Technik-Chef Ross Brawn. Renault-Ingenier Pat Symonds ergänzt: "Es gab keine Mehrheit für eine Einführung 2007, aber die Teams haben die Idee trotzdem wohlwollend aufgenommen."

Die Sportbehörde FIA hat den französischen Aerodynamik-Spezialisten Jean-Claude Migeot (Erfinder der Hochnase) beauftragt, den CDG-Flügel zu erproben. Dazu wurde der Windkanal des ehemaligen Fondmetal-Teams angemietet.

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