Dritter Massa-Unfall in 14 Tagen

"Ambulanz kam erst nach 13 Minuten"

Felipe Massa GP Kanada 2013 Foto: xpb 64 Bilder

Das Bild wird langsam zur Gewohnheit. Ein Ferrari steckt im Reifenstapel. Felipe Massa fabrizierte im Abschlusstraining seinen dritten Unfall in 14 Tagen. Der Crash beim GP Monaco hatte in Montreal ein Nachspiel. Bei der Fahrerbesprechung kritisierte Massa die medizinische Versorgung in Monte Carlo.

Felipe Massa hat keinen guten Lauf. Zwei Unfälle in Monte Carlo, einer in Montreal, und das alles innerhalb von 14 Tagen. Schon wieder startet der Brasilianer weit hinten im Feld. Diesmal auf Platz 16. Der Ausrutscher in Kurve 3 bedeutete für ihn das Ende der Hoffnungen, in das Top Ten-Finale aufzusteigen.

Massa räumte seinen Fehler uneingeschränkt ein. "Zum Zeitpunkt des Unfalls war ich nicht für das Q3 qualifiziert. Deshalb musste ich Risiken eingehen. Als ich beim Bremsen die weiße Linie getroffen habe, hat sich das Auto quergestellt." Der Aufprall war verglichen mit Monte Carlo eher harmlos. "Es hat mich psychisch mehr mitgenommen als physisch, weil es mein Fehler war", gab Massa zu.

Dilettantische Bergung in Monte Carlo

Da waren die Unfälle von Monte Carlo schon ernster. Trotz des gleichen Hergangs gab es unterschiedliche Ursachen. Im Training machte der Fahrer den Fehler. Im Rennen brach links vorne die Aufhängung. Sie war in der Hektik vor dem Abschlusstraining schlampig montiert worden. Massa buchte das unter den Risiken ab, mit denen ein Rennfahrer leben muss.

Dafür kritisierte er die Bergung nach dem Unfall im Rennen. Massa sprach die Probleme bei der Fahrerbesprechung in Montreal an. "Es hat 13 Minuten gedauert, bis die Ambulanz vor Ort war. Wir mussten über Zäune klettern, um zum Krankenwagen zu kommen. Man hat auch gar nicht richtig gefragt, was mir eigentlich fehlt." Die Halskrause wurde dem Unfallpiloten erst angelegt, als er schon neben dem Auto auf den Tecpro-Barrieren saß.

Massa hofft auf WM-Punkte

Trotz der schlechten Ausgangsposition hat Felipe Massa die Hoffnung auf WM-Punkte nicht aufgegeben. "Es wird für alle ein schweres Rennen. Wenn es trocken bleibt, weiß keiner, was ihn erwartet. Deshalb wird man die Strategie dem Rennverlauf anpassen müssen. Überholen ist möglich, und die Chance auf ein Safety-Car ist in Montreal immer groß. Wir waren bei den Dauerläufen am Freitag bei der Musik. Deshalb sehe ich gute Chancen, nach vorne zu kommen."

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