Dummer Protest gegen Ferrari und Red Bull

Williams bekommt den schwarzen Peter

Williams F1 Foto: Williams F1 39 Bilder

Der Protest von Williams gegen Red Bull und Ferrari schlug auch am Renntag noch hohe Wellen. Die einhellige Meinung im Fahrerlager: Das britische Privatteam hat sich mit der Klage keinen gefallen getan.

"Völlig unnötig, diese Aktion", schüttelten die betroffenen Technikchefs Aldo Costa (Ferrari) und Adrian Newey (Red Bull) den Kopf. Das Possenspiel ging soweit, dass die Protestparteien und die Sportkommissare das englische Wörterbuch bemühten, um die genaue Definition für "inneren Rand" und "äußeren Rand" einer "voll eingeschlossenen Flache" im Bereich der Leitbleche vor den Kühleinlässen zu definieren. Das ganze stellte sich als Sturm im Wasserglas heraus. Williams zog seinen Protest zurück.

Darüber gibt es zwei Versionen. Williams behauptet, dass man das halbe Feld hätte eliminieren müssen, wenn man dem Wortlaut des Gesetzes gefolgt wäre. Das wollte man mit Rücksicht auf den Frieden im Sport nicht riskieren.

Bernie Ecclestone hätte es bestimmt nicht gutgeheißen, wenn gegen die Hälfte des Feldes ein Verfahren angestrengt worden wäre. Technikchef Sam Michael bekräftigt: "Es war kein Racheakt gegen die Teams, die gegen uns wegen des Diffusors protestiert haben. Es ging ums Prinzip."

Fast alle Autos illegal?

Aus FIA-Kreisen hörte man eine andere Version. Man hätte Williams gewarnt, die Sache nicht zu weit zu treiben. Der Sport sei schon genug beschädigt worden. Die Anordnung der Leitbleche ist nichts Neues. Wäre man der Argumentation von Williams gefolgt, wären die meisten Autos der letzten Jahre illegal gewesen.

Die Frage ist jetzt, ob sich Williams mit seiner kleinlichen Aktion nicht selbst geschadet hat. Sie könnten in Paris als Unruhestifter angesehen werden. Am 14. April steht eine Berufungsverhandlung in der Diffusor-Affäre an. Da hat man besser Freunde als Feinde bei der FIA.

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