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Ecclestone fordert Ende der Kundenauto-Affäre

Der Formel 1-Chef hat die Debatten über die Legalität der Toro Rosso und Super Aguri satt.

Dass ständige Vorwürfe sportlichen Betrugs dem Ruf der Formel 1 abträglich sind, verstehen auch weniger clevere Menschn als Bernie Ecclestone. Nachdem Spyker in Australien das Super Aguri-Team wegen angeblich unerlaubtem Technik-Klau angehen wollte, und drei Wochen später in Malaysia nun seine juristischen Geschütze auf Toro Rosso richtete, platzt Bernie Ecclestone der Kragen.

Beim Meeting der Formel 1-Teamchefs am Sonntagmorgen (8.4.) in Sepang forderte er die Oberen der Rennställe laut "Autosport" auf, an einem außerordentlichen Treffen in der kommenden Woche teilzunehmen, um die Situation zu bereinigen.

Bernie Eccelstone: Keine Punkte für Kundenteams

Ecclestone machte den Teamchefs klar, dass die Frage, ob und wie Teams Technologie von anderen Teams übernehmen dürfen alle beträfe, und schlug sich zur Überraschung einige auf die Seite von Spyker.

Ecclestone ist der Ansicht, dass es unfair ist, wenn einige Teams ihre Entwicklung selbst betreiben, und andere ihre Technologie einfach einkaufen oder wie im Fall Toro Rosso sogar kostenlos erhalten. Der Formel 1-Impressario sprach sich dafür aus, dass in einem solchen Fall die Kundenteams keine eigenen Konstrukteurspunkte sammeln können, sondern nur zusätzliche Zähler für den betroffenen Hersteller. Ebenso seien die Preisgelder von Hersteller und Kunde zu teilen. Der Vorschlag stieß auf heftige Gegenwehr. Bei dem angesetzten Treffen gibt es offensichtlich viel Gesprächsbedarf.

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