Ecclestone macht Melbourne wieder Mut

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Bernie Ecclestone hat den Verantwortlichen in Melbourne wieder Mut gemacht für die Zukunft als australischer Formel-1-Standort. "Herr Ecclestone hat allen aus dem Team zu einem weiteren großartigen Grand Prix gratuliert", wurde der Vorsitzende der australischen Grand-Prix-Associaton, Ron Walker, am Montag (17.3.) in der Zeitung "The Age" zitiert.

Er habe mit dem Formel-1-Chef gleich nach der Zieldurchfahrt am Telefon gesprochen. Ecclestone hatte am Sonntag den Sieg von Vizeweltmeister Lewis Hamilton vor dem Fernseher in London verfolgt. Er habe ihnen nur das Beste für die Zukunft gewünscht, so Walker weiter: "Welche bessere Rückendeckung könnte man also haben."

Drohungen im Vorfeld des GP

Ecclestone hatte im Vorfeld des Grand Prix damit gedroht, den 2010 auslaufenden Vertrag mit Melbourne nicht zu verlängern, sollte das Rennen nicht Nachts ausgetragen werden. Dies würde bedeuten, dass die Zuschauer im vermeintlichen Kernmarkt Europa das Geschehen zur Mittagszeit verfolgen könnten. Die Australier schlugen daraufhin als Kompromiss vor, künftig die Startzeit auf 17.00 Uhr Ortszeit zu legen. Bereits am Sonntag war man vom sonst üblichen Beginn um 14.00 Uhr auf 15.30 Uhr abgewichen.

"Wir sind nicht weit entfernt von einem Kompromiss", zitierte das Blatt Walker. Ecclestone sei seit mehr als 20 Jahren ein Freund von ihm. "Ich verstehe, wie er denkt." Der Premierminister des Staates Viktoria, John Brumby, soll bereits versichert haben, alles zu tun, um den Grand Prix auch über 2010 hinaus zu retten. "Wir werden alles tun, was fair und vernünftig ist."

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